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Merkblatt

M 88

Ausgabe 06.2008

 

 

Steharbeitsplätze im Einzelhandel

Foto: Kundenberatung

 

Tätigkeiten, die über einen längeren Zeitraum im Stehen ausgeübt werden, stellen eine starke körperliche Belastung dar. Untersuchungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zum Thema „Frauen in Stehberufen" zeigen, dass z. B. mehr als die Hälfte aller Verkäuferinnen über gesundheitliche Probleme klagen. Fast jede zweite greift vor allem wegen Schmerzen und Kreislaufbeschwerden häufig zu Medikamenten. Erkrankungen des Halteapparates und des Gefäßsystems verursachen in Stehberufen doppelt so viele Ausfalltage wie in anderen Berufsgruppen. Auch die Frühgeburtenrate ist in Stehberufen im Vergleich zu sitzend tätigen Frauen um mehr als das doppelte erhöht.




Gesundheitsrisiken

Langes Stehen überfordert den Körper durch eine andauernde Anspannung großer Muskelgruppen. Auf Gelenke, Bänder und Sehnen wirken einseitige Druck- und Zugkräfte. Hinzu kommen Probleme mit der Aufrechterhaltung des Kreislaufs. Die Folgen des tagtäglichen Stehens, über Wochen, Monate, Jahre hinaus, sind Rückenschmerzen, Krampfadern, Kreislauferkrankungen und Müdigkeit.

Sobald beim längeren Stehen Ermüdungserscheinungen in der Muskulatur auftreten, wird die Wirbelsäule aus ihrer natürlichen Form gebracht. Durch diese ungünstige Haltung nimmt die Druckbelastung auf die Bandscheiben zu. Die Folgen sind Verkrampfungen, schmerzhafte Verhärtungen und Muskelkater. Einseitige Körperhaltung führt zur Muskelermüdung und zu Fehlhaltungen verbunden mit Verspannungen der Muskeln im Nacken- und Wirbelsäulenbereich.

Foto: Typische Steharbeitsplätze im Verkauf
Bild 1: Typische Steharbeitsplätze im Verkauf


Durch das lange Stehen leidet darüber hinaus die Eigenaktivität der Gefäße in den Beinen. Die Blutgefäße ziehen sich nicht mehr entsprechend zusammen und der Mechanismus der "Muskelpumpe" fällt aus. Bei der Muskelpumpe werden die Venen in den Beinen durch das abwechselnde Anspannen und Entspannen der Beinmuskulatur zusammengedrückt und geöffnet, wodurch das Blut zum Herzen zurückbefördert wird.

Beschwerden durch geweitete Venen, schmerzhafte Stauungen, Krampfadern und das Gefühl, ständig "schwere Beine" zu haben, sind die Folge. Besonders belastend ist dies für Schwangere.

Tätigkeiten, die langandauerndes Stehen erforderlich machen, sollten deshalb im Betrieb erfasst und so weit wie möglich reduziert werden. Die Arbeitsplätze und -mittel, an/mit denen diese Tätigkeiten durchgeführt werden, sollten den im Stehen ausgeführten Arbeitsabläufen bestmöglichst angepasst und die Beschäftigten über individuelle Möglichkeiten der Belastungsminderung unterwiesen werden.

Abbildung: Blutfluss durch Bewegung
Bild 2: Blutfluss durch Bewegung: Der Muskel drückt die Vene zusammen, bei seiner Entspannung weitet sich die Vene wieder. In der gesunden Vene (links) entweicht das Blut dank der geschlossenen Venenklappen nach oben. In der kranken Vene fließt ein Teil des Blutes in die falsche Richtung, Ablagerungen an der Venenwand wirken als Strömungswiderstand. (Quelle: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege)




Wichtigste Maßnahme: Mischarbeit organisieren

Langes Stehen ist eine einseitige Belastung, auf die der menschliche Körper nicht eingestellt ist. Die wichtigste Maßnahme, um Gesundheitsschäden zu vermeiden, ist deshalb die Unterbrechung des Stehens.
Der Arbeitstag sollte so organisiert werden, dass sich stehende, sitzende und mit viel Bewegung verbundene Tätigkeiten abwechseln. Besonders das Gehen mindert die körperlichen Belastungen. Hierdurch lässt sich auch der Arbeitsalltag abwechslungsreicher gestalten und beugt so einseitigen psychischen Belastungen vor.

Foto: Stehhilfe
Bild 3: Stehhilfe
(Werksfoto: Mayer Sitzmöbel GmbH & Co. KG, 96257 Redwitz)




Bedarfssitze und Stehhilfen

Bedarfssitze sind Sitzgelegenheiten, die in unmittelbarer Nähe des Steharbeitsplatzes aufgestellt werden. Sie ermöglichen zum Beispiel während Wartezeiten eine kurzzeitige Entlastung. Beschäftigten und Vorgesetzten sollte bewusst sein, dass die Nutzung dieser Bedarfssitze auch während der Arbeitszeit ohne "Gewissensbisse" erwünscht ist.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Stehhilfen, die an Steharbeitsplätzen zur Entlastung der dort Beschäftigten eingesetzt werden können, wenn ungünstige Platzverhältnisse oder der Arbeitsablauf die Benutzung einer richtigen Sitzgelegenheit nicht erlauben. Stehhilfen eignen sich besonders für die kurzzeitige Entlastung der Beschäftigten.

Achten Sie bei der Auswahl von Stehhilfen auf

  • eine stabile Konstruktion,
  • rutschhemmende Füße,
  • eine verstellbare Sitzhöhe und Neigung,
  • eine strapazierfähige und leicht zu reinigende Sitzfläche und
  • eine einfache Handhabung.

Eine Liste von Herstellern befindet sich im Anhang.




Auswahl geeigneter Schuhe

Beschäftigte, die viel stehen müssen, sollten hierfür geeignete Schuhe tragen. Auswahlkriterien werden in dem herausnehmbaren Mittelteil dieses Merkblattes genannt. Weitere Informationen enthält zur Auswahl geeigneter Schuhe unser Merkblatt M 90 "Sichere Schuhe im Einzelhandel".

Abbildung: Elastischer Bodenbelag
Bild 4: Elastischer Bodenbelag

Abbildung: Serviceschuh
Bild 5a: "Serviceschuh" (hier Damenmodell), der speziell für das Tätigkeitsprofil des Einzelhandels entwickelt wurde (Foto: Louis Steitz-Secura GmbH + Co. KG, Kirchheimbolanden)

Abbildung: hochgezogener und verstärkter Fersenbereich
Bild 5b: Der hochgezogene und verstärkte Fersenbereich gibt dem Fuß sicheren Halt und schützt vor Verletzungen durch angefahren werden von hinten.




Auswahl eines geeigneten Fußbodenbelags

An Steharbeitsplätzen sollten federnde, schwingende Böden vorhanden sein. Dies kann auch nachträglich durch elastische Bodenbeläge erreicht werden. Untersuchungen der BAuA in Dortmund haben gezeigt, dass elastische Bodenbeläge zu einer Belastungsreduzierung führen.




Gestaltung von Steharbeitsplätzen

Freier Bewegungsraum

Die Beschäftigten müssen sich an ihrem Arbeitsplatz entsprechend ihrer Arbeitsaufgabe frei bewegen können. Dadurch werden gesundheitsgefährdende oder ermüdende Körperhaltungen vermieden.


Arbeitsbereich und Armreichweite

Besonders häufige Tätigkeiten (Frequenz > 10/min) sind im bevorzugten Arbeitsbereich auszuführen. Der bevorzugte Arbeitsbereich hat die Tiefe (c1) von 450 mm ab Arbeitsflächenvorderkante (bei Vorbeugen bis 20°).

Andere Tätigkeiten (Frequenz < 10/min) können im maximalen Arbeitsbereich ausgeführt werden. Der maximale Arbeitsbereich hat eine Tiefe (C2) von 570 mm.

Abbildung: Arbeitsbereiche im Stehen
Bild 6: Arbeitsbereiche im Stehen


Beinraum

Der Beinraum muss so beschaffen sein, dass für alle erforderlichen Tätigkeiten eine optimale Arbeitshaltung möglich ist.


Arbeitshöhe

Darüber hinaus spielt an Steharbeitsplätzen auch die richtige Arbeitshöhe eine wichtige Rolle. Für die betriebliche Praxis wird in der Regel folgende Vereinfachung zur Bestimmung der idealen Arbeitshöhe anwendbar sein:

Ideale Arbeitshöhen in [cm] (Durchschnittswerte)
Tätigkeit
für Frauen
für Männer
Feinarbeiten
95 - 105
100 - 110
Geschicklichkeitsarbeiten
85 - 90
90 - 95
Arbeiten mit hohem Kraftaufwand
70 - 85
75 - 90
Anm.: Arbeitshöhe = Tischhöhe zuzügl. Höhe der Ware, Maschine etc.

Die richtige Arbeitshöhe hängt nicht nur von der Art der Arbeit, sondern auch von der Körpergröße der ausführenden Person ab. Die beste Lösung bei wechselnden Beschäftigten an den Arbeitsplätzen sind deshalb höhenverstellbare Tische, mit denen die Arbeitshöhe an die Körpergröße angepasst werden kann.

Abbildung: Richtmaße für den Raumbedarf
Bild 5: Richtmaße für den Raumbedarf (Maße sind nur Abhaltswerte) (Skizze aus BGI 523 "Mensch und Arbeitsplatz")




Unterweisung der Beschäftigten

Unter Einschaltung des Betriebsarztes sollten die Beschäftigten über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen informiert und zu deren Umsetzung durch die Vorgesetzten auch motiviert werden.




Bewegung macht Laune

Ausgleichsprogramm für stehende Tätigkeit






Foto: Übung 7

1.
Dehnen, strecken und räkeln Sie sich. So lösen Sie verspannte Muskelgruppen und kräftigen die Rückenmuskulatur. Außerdem richten Sie Ihre Wirbelsäule auf.


2.
Kreisen Sie mit den Schultern mehrmals vor- und rückwärts. So lockern Sie Ihren Schultergürtel.

Foto: Übung 8
Foto: Übung 9

3.
Ziehen Sie die rechte Schulter zum rechten Ohr, und senken Sie sie wieder Wechsel zur linken Seite. Mehrmals wiederholen. Auf diese Weise wird Ihre Schulter- und Nackenmuskulatur besser durchblutet. Verspannungen lösen sich.


4.
Heben und senken Sie die Knie im Wechsel (Oberkörper aufrecht halten). So regen Sie Ihren Kreislauf an. Gut bei Venenproblemen.

Foto: Übung 10
Foto: Übung 11

5.
Heben Sie die Fersen vom Boden und senken Sie sie wieder. Die Zehen bleiben dabei fest auf dem Boden. Gleichzeitig Bauch- und Gesäßmuskulatur anspannen. Mehrmals wiederholen. Das aktiviert die "Venenpumpe" und beugt so Krampfadern vor.


6.
Beschreiben Sie mit den Fußspitzen kleine Kreise. Strecken Sie anschließend die Fußspitzen und ziehen Sie sie wieder an. Mehrmals wiederholen. Beugt ebenfalls Krampfadern vor.

Foto: Übung 12

 

Anhang: Hersteller von Bürostühlen und Stehhilfen
August Fröscher GmbH & Co. KG
Bahnhofstr. 13
71711 Steinheim a.d. Murr
Telefon: 07144/2040
Telefax: 07144/204114
  Köhl Bürositzmöbel GmbH
Paul-Ehrlich-Straße 4
63322 Rödermark-Ober-Roden
Telefon: 06074/9280
Telefax: 06074/95951
COMFORTO
H.W. Schmidt GmbH
Bergstraße 1
59229 Ahlen
Telefon: 02382/7810
Telefax: 02382/781150
  Kusch & Co. Sitzmöbelwerke KG
Gundringhausen 5
59969 Hallenberg
Telefon: 02984/3000
Telefax: 02984/30077
Drabert GmbH
Cammer Straße 17
32423 Minden
Telefon: 0571 /38500
Telefax: 0571/3850500
  Mauser Waldeck AG
Wildunger Landstraße
34513 Waldeck
Telefon: 05623/5810
Telefax: 05623/581213
Friedr. W. Dauphin GmbH & Co.
Espanstraße 29
91238 Offenhausen
Telefon: 09158/170
Telefax: 09158/1007
  Pohlschröder GmbH& Co. KG
Hannöversche Str. 24
44143 Dortmund
Telefon: 0231/1891799
Telefax: 0231/2179153
Giroflex GmbH
Industriestraße 25
78647 Trossingen
Telefon: 07425/2390
Telefax: 07425/1239100
  F.-Martin Steifensand
Bürositzmöbel GmbH & Co. KG
Thundorferstr. 11
92342 Freystadt
Telefon: 09179/96550
Telefax: 09179/9655-44
Girsberger GmbH
Ersteiner Straße 2
79346 Endingen
Telefon: 07642/68980
Telefax: 07642/689844
  SEDUS
Christof Stoll GmbH & Co. KG
Brückenstraße 15
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon: 07751/840
Telefax: 07751/910683
Grammer AG
Wernher-von-Braun-Straße 6
92224 Amberg
Telefon: 09621/6010
Telefax: 09621/601150
  Martin Stoll GmbH
Von Opel Str. 10
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon: 07741/6040
Telefax: 07741/604204
Heinrich Brune GmbH & Co
Möbelfabrik
Flurweg 15
53639 Königswinter-Oberpleis
Telefon: 02244/8810
Telefax: 02244/7952
  Mayer Sitzmöbel GmbH & Co. KG
Am Brunnen 7
96257 Redwitz
Telefon: 09264/8000
Telefax: 09264/80253
Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG
Brühlstraße 21
72469 Meßstetten-Tieringen
Telefon: 07436/8710
Telefax: 07436/871110
  Gebrüder Thonet GmbH
Michael-Thonet-Straße 1
35066 Frankenberg/Eder
Telefon: 06451/5080
Telefax: 06451/508108
Klöber GmbH
Rauensteinstraße 18
88662 Überlingen
Telefon: 07551/8380
Telefax: 07551/838142
  Vitra GmbH
Charles- Eames-Straße
79576 Weil am Rhein
Telefon: 07621/7020
Telefax: 07621/702242
    Wilkhahn
Wilkening + Hahne
GmbH & Co. KG

Fritz-Hahnestr. 8
31848 Bad Münder
Telefon: 05042/9990
Telefax: 05042/999226



Zur Info für die Mitarbeiter

  • Steharbeitsplätze im Einzelhandel
  • Bewegung macht Laune
    • Ausgleichsprogramm für stehende Tätigkeiten


Plakat P 8 "Gesunde Venen - schöne Beine"

 

Stehend K.O.?

"Stillstand" bei der Arbeit belastet Muskulatur und Wirbelsäule. Häufige Krankheitssymptome sind schmerzhafte Muskelverspannungen und eine Überbelastung der Bandscheiben bis hin zu Hexenschuss und Bandscheibenvorfall.

Anhaltendes, relativ unbewegliches Stehen geht nicht nur in den Rücken, sondern auch in die Beine. Mögliche Folgen: Venenleiden wie Entzündungen und Krampfadern bis hin zur Trombose.

Bevor es so weit kommt, kündigen sich die Probleme jedoch "glücklicherweise" durch Kreuzschmerzen oder Muskelverhärtungen an. Diese Körpersignale sollten Sie unbedingt ernst nehmen!



Bewegung verschaffen

Bei langem Stehen ist es wichtig, dass Sie die Blutzirkulation in den Beinen anregen. Sie sollten deshalb jede Gelegenheit nutzen, sich Bewegung zu verschaffen und möglichst viel zu gehen.

Auch während des Stehens können Sie die Blutzirkulation durch leichtes Wippen (abwechselndes Stehen auf Fußballen und Ferse) anregen. Wenn es möglich ist, sollten Sie in den Arbeitspausen die Beine hochlegen.

Weitere Möglichkeiten, um Belastungen durch langes Stehen auszugleichen, sind:

  • Venenwalking, Venengymnastik
  • Fitnesspause am Arbeitsplatz (Ausgleichsprogramm für stehende Tätigkeit)
  • Gezielte Wirbelsäulengymnastik
  • Wassertreten oder kalte Güsse nach Kneipp, Fußbäder und Fußmassagen
  • Verwendung von Hilfsmitteln wie Schuheinlagen, Stütz- und ggf. Kompressionsstrümpfe

Als Ausgleich zu der einseitigen Belastung durch langes Stehen im Beruf sollten Sie in Ihrer Freizeit möglichst Aktivitäten ausüben, die die Durchblutung und den Muskelaufbau in den Beinen fördern. Hierzu zählen z. B. Radfahren, Schwimmen oder Wandern.

Eine einfach zu treffende Maßnahme ist auch die Bewältigung kürzerer Wege zu Fuß statt mit Auto, Bus oder Straßenbahn bzw. im Gebäude die Benutzung der Treppe anstelle des Aufzugs.

Unterlagen mit detailierten Informationen zu den o. g. Maßnahmen bieten die meisten Krankenkassen ihren Mitgliedern kostenfrei an.



Auf den richtigen Schuh kommt es an

Verzichten Sie auf Schuhe mit hohen Absätzen, da diese die Muskeltätigkeit der Wade einschränken und dadurch die Blutzirkulation behindern. Empfohlen wird eine Absatzhöhe von 2 - 4 cm.

Absätze und Sohle müssen außerdem in der Lage sein, die beim Gehen auftretenden Stoßkräfte abzufedern.

Ihre Schuhe sollten eine gute Passform besitzen. Das Fußbett sollte der natürlichen Form eines gesunden Fußes nachempfunden sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Schuhe dem Fuß, insbesondere den Zehen, genug Platz bieten.

Sie können zu Hause Ihren Fuß auf einen Pappkarton stellen, mit einem Bleistift umranden und die Form ausschneiden. Bei der Auswahl des Schuhs schieben Sie die Schablone hinein. Nur wenn die Schablone dabei nicht geknickt werden muss, bietet der Schuh ausreichend Platz.

Einige Hersteller bieten Schuhe für schlanke, normale und breite Füße an. Zu kleine Schuhe führen zu Zwangshaltungen, die die Belastungen durch das Stehen verstärken können. Beim Stehen sollten in der Ferse und vor den Zehen einige Millimeter frei bleiben.



Bei Beschwerden

Wenn Sie nach Arbeitsende regelmäßig Beschwerden wie Schmerzen und Schwellungen in Beinen und Füßen verspüren, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dies könnten die Anzeichen einer Venenerkrankung sein, die häufig nicht ernst genommen werden.

Im fortgeschrittenen Stadium treten Hautveränderungen und Rötungen im Bereich von Knöchel und Wade auf. Diese Zeichen werden häufig nicht als Krankheit gedeutet. Wirksamen Schutz vor Venenerkrankungen bieten nur regelmäßige vorbeugende Untersuchungen.


Berufsgenossenschaft für den Einzelhandel
53002 Bonn