Messwerte

Die BGE veröffentlicht an dieser Stelle alle relevanten Messwerte, welche die Entsorgung der Wasser aus der Schachtanlage Asse II betreffen. Informationen zum Umfang der Messungen finden Sie hier: "Wie wird das Wasser überwacht?"

Abzugebendes Wasser: Die wichtigsten Kennzahlen der vergangenen sechs Abfuhrchargen

Chargennummer 2018/12

  • Menge: 230 Kubikmeter
  • Tritium: 3,3 Becquerel pro Liter
  • Cäsium-137: 0,74 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 12. November 2018 - 14. November 2018

Chargennummer 2018/11

  • Menge: 378 Kubikmeter
  • Tritium: 3,1 Becquerel pro Liter
  • Cäsium-137: < 0,73 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 22. Oktober 2018 - 25. Oktober 2018

Chargennummer 2018/10

  • Menge: 316 Kubikmeter
  • Tritium: 3,4 Becquerel pro Liter
  • Cäsium-137: < 0,94 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 24. September 2018 - 26. September 2018

Chargennummer 2018/09

  • Menge: 339 Kubikmeter
  • Tritium: 1,7 Becquerel pro Liter
  • Cäsium-137: < 0,85 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 27. August 2018 - 29. August 2018

Chargennummer 2018/08

  • Menge: 318 Kubikmeter
  • Tritium: < 1,3 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Cäsium-137: < 0,89 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 30. Juli 2018 - 1. August 2018

Chargennummer 2018/07

  • Menge: 316 Kubikmeter
  • Tritium: < 1,3 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Cäsium-137: < 0,88 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 2. Juli 2018 - 4. Juli 2018

Nachweisgrenze

Mit der Nachweisgrenze wird derjenige Wert eines Messverfahrens bezeichnet, bis zu dem die Messgröße (z. B. die spezifische Aktivität von Radionukliden einer Flüssigkeitsprobe) gerade noch zuverlässig nachgewiesen werden kann. Sie ist ein Maß für die Empfindlichkeit des gewählten Analyseverfahrens. Wenn beispielsweise Aktivitätskonzentrationen von Radionukliden so niedrig sind, dass sie nicht mit hinreichender Sicherheit ermittelt werden konnten, wird die sogenannte Nachweisgrenze angegeben. Sie zeigt die maximal mögliche Aktivität an, die theoretisch noch in einer Probe vorhanden sein könnte.

Alle Messwerte für das erste Halbjahr 2018 finden Sie in der Meldung vom 17. Juli 2018.
Alle Messwerte für das Jahr 2017 finden Sie in der Meldung vom 3. Januar 2018.
Ältere Messwerte finden Sie auf der Archivseite des Bundesamtes für Strahlenschutz.

Radionuklidübersicht

Hier finden Sie eine Übersicht über die Radionuklide, die in verschiedenen Messprogrammen regelmäßig untersucht werden.

Zum Dokument

Alle Messungen berücksichtigen den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. Eine Untersuchung auf alle möglichen Radionuklide (es existieren über 2.500) ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll. In den Abfällen der Asse sind nur bestimmte Radionuklide enthalten. Auch diese müssen jedoch nicht alle untersucht werden, da die Untersuchung ausgewählter Leitnuklide ein nach wissenschaftlichen Maßstäben abdeckendes Bild ergibt. Die Verfahren werden regelmäßig überprüft und bestätigt. Ein Szenario, welches unterstellt, dass mögliche Kontaminationen nicht erkannt werden, ist sicher ausgeschlossen.

Fachunterlagen zum Thema

Fachunterlagen zum Lösungsmanagement mit detaillierten Informationen zum Thema finden Sie im Bereich "Wesentliche Unterlagen".

Ein Mitarbeiter untersucht unter Tage eine Gewässerprobe.

Dichte- und Temperaturmessungen auf der 725-Meter-Ebene

Info Asse
Wenn Sie sich selbst ein Bild von den Gegebenheiten machen wollen, laden wir Sie zu einer Befahrung der Schachtanlage Asse II ein. Verschaffen Sie sich ein eigenes Bild davon, wo die Wässer in der Asse aufgefangen werden, wie sie nach über Tage gelangen und welche umfangreichen Messungen durchgeführt werden, um die Unbedenklichkeit der abzugebenden Wässer nachzuweisen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in der Infostelle Asse.