Seit 2019 richten deutsche Hochschulen in Zusammenarbeit mit der BGE regelmäßig die „Tage der Standortauswahl“ aus. Im kommenden Jahr findet das Format vom 23. bis 24. April 2026 in Leipzig statt. Die mittlerweile fünfte Auflage der „Tage der Standortauswahl“ gestalten die Technische Universität Dresden und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung steht der wissenschaftliche Austausch zu aktuellen Fragestellungen rund um das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland. Die „Tage der Standortauswahl“ bieten eine Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft, Fachöffentlichkeit und interessierter Öffentlichkeit. Dabei werden sowohl natur- und ingenieurwissenschaftliche als auch sozialwissenschaftliche Perspektiven aufgegriffen.
Call for Abstracts bis 30. September 2025
Wissenschaftler*innen können jetzt ihre Tagungsbeiträge einreichen und haben so die Möglichkeit, das Programm aktiv mitzugestalten. Willkommen sind Abstracts aus den Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften, etwa zu:
- Natur- und ingenieurwissenschaftlichen Aspekten der Langzeitsicherheit
- Sozialwissenschaftlichen und soziotechnischen Perspektiven im Standortauswahlverfahren
- Modelltheoretischen und modelltechnischen Konzepten und Lösungsansätzen, Benchmarking und Optimierung
- Digitalisierung und KI in der Endlagerforschung
Aber auch Beiträge außerhalb der Themenschwerpunkte können eingereicht werden. Der Call for Abstracts läuft bis zum 30. September 2025. Die Notification of Acceptance erfolgt bis zum 30. November 2025.
Für inhaltliche Fragen stehen allen Interessierten Prof. Dr. Olaf Kolditz von der TU Dresden und sein Team vom UFZ unter der E-Mail-Adresse info(at)standorttage2026.de zur Verfügung. Weitere Informationen zu den „Tagen der Standortauswahl“ und zur Registrierung finden Sie auf der Tagungswebseite (externer Link).
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und einen spannenden Austausch in Leipzig im April 2026!