Themenschwerpunkt: Das Wasser in der Asse

Die Asse droht „abzusaufen“. Derzeit werden täglich rund 12,5 Kubikmeter Grundwasser in dem Bergwerk aufgefangen. Wie sich der Lösungszutritt zukünftig entwickeln wird, kann nicht vorhergesagt werden. Würde nichts unternommen, würde die Asse langsam aber sicher volllaufen, könnte das Wasser an die radioaktiven Abfälle gelangen und radioaktive Stoffe könnten auf diese Weise wieder die Tagesoberfläche erreichen.

Die BGE unternimmt viel, um die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios zu verringern: Bergleute stabilisieren das Grubengebäude, um die Bildung neuer Fließwege zu verhindern. Ingenieure arbeiten an den technischen Voraussetzungen, um auch einen größer werdenden Zufluss beherrschbar zu machen. Das Wasser wird wieder aus dem Berg gebracht, sofern es nachweislich radiologisch unbedenklich ist.

In diesem Themenschwerpunkt widmen wir uns dem Wasser in der Schachtanlage Asse II. Das ist das Grundproblem der Asse.

Wenn Sie sich selbst ein Bild von den Gegebenheiten machen wollen, laden wir Sie zu einer Befahrung der Schachtanlage Asse II ein. Verschaffen Sie sich ein eigenes Bild davon, wo das Wasser in der Asse aufgefangen wird, wie es nach über Tage gelangt und welche umfangreichen Messungen stattfinden, um die Unbedenklichkeit des abzugebenden Wassers nachzuweisen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in der Infostelle Asse.

Warum läuft Wasser in die Asse?

Weder die Geologie der Asse, noch das Bergwerk entsprechen den Anforderungen an einen Ort, in dem radioaktive Abfälle lagern. Durch Risse im Salz und im umliegenden Gebirge läuft Grundwasser in die Schachtanlage Asse II.

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Was für Wasser gibt es in der Asse?

Das Hauptproblem der Asse ist zutretendes Grundwasser. Darüber hinaus gibt es weitere Arten von Wasser, die in einem Bergwerk gefunden werden können. In der Schachtanlage Asse II gibt es rund 350 aktive und ehemalige (derzeit trockene) Stellen, an denen das Wasser aufgefangen wird.

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Wie wird das Wasser überwacht?

Um eine Gefahr für Menschen und Umwelt sicher auszuschließen, wird das Wasser umfangreich überwacht. Dabei wird zwischen einem betrieblichen und einem radiologischen Überwachungsmaßnahmen unterschieden.

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Messwerte

An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Kennzahlen zu den abgegebenen Wässern, zu den Radionukliden, nach denen bei den Messungen gesucht wird, sowie die Fachunterlagen zum Thema.

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Wo wird das Wasser entsorgt?

Nach über Tage abgegeben und entsorgt oder weiterverwendet wird nur das Wasser, das an der Hauptauffangstelle in 658 Metern Tiefe aufgefangen werden. Und dies nur, wenn die radiologische Unbedenklichkeit des Wassers nachgewiesen ist.

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Welche Entsorgungsalternativen gibt es?

Die rechtlichen Anforderungen sehen vor, dass die BGE als Betreiber der Schachtanlage Asse II mehrere Alternativen zur Abgabe des Wassers aus der Asse vorhalten soll (Schadensvorsorge nach Atomgesetz). Dabei sind mehrere Entsorgungsmöglichkeiten denkbar.

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