Themenschwerpunkt: Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen für das Endlager Konrad (ÜsiKo)

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist für die Errichtung und den Betrieb des Endlagers Konrad für radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung zuständig. Seit der Bestätigung durch das Bundesverwaltungsgericht 2007 wird die Schachtanlage Konrad gemäß dem Planfeststellungsbeschluss (PFB) des Landes Niedersachsen vom 22. Mai 2002 zum Endlager umgerüstet.

Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses war der damalige Stand von Wissenschaft und Technik (W & T). Als verantwortungsvoller Betreiber unternimmt die BGE vor der Inbetriebnahme eine Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen des Endlagers Konrad nach dem Stand von Wissenschaft und Technik (ÜsiKo) und informiert hier über erste Ergebnisse.

Besprechung im Schacht Konrad 2

Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen für das Endlager Konrad (ÜsiKo)

Die ÜsiKo wird von der BGE vor der Inbetriebnahme des Endlagers Konrad durchgeführt. In Phase 1 „Ermittlung des Überprüfungsbedarfs“ wird der Stand von Wissenschaft und Technik zum Zeitpunkt der Genehmigung mit dem heutigen Stand verglichen.

Mehr

Grafik: Phasen der ÜsiKo

Wesentliche Ergebnisse der Phase I der ÜsiKo

Die Auftragnehmer haben den Stand von Wissenschaft und Technik des Jahres 2002, also den Zeitpunkt des Planfeststellungsbeschlusses, mit dem Stand von W&T des Jahres 2018 abgeglichen. Sie haben eine Reihe von Änderungen festgestellt, die teilweise auch als relevant für die Sicherheitsanalysen des Endlagers Konrad eingeschätzt werden.

Mehr

Fragen und Antworten zur ÜsiKo

Mit der Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen für das Endlager Konrad (ÜsiKo) soll der Stand von Wissenschaft und Technik mit dem aktuellen Stand verglichen werden. Was ist die ÜsiKo und wie ist der aktuelle Stand der ÜsiKo? Diese und weitere Fragen werden hier beantwortet.

Mehr

Hintergrundinformationen

Das Endlager Konrad in Salzgitter in Niedersachsen ist geplant und genehmigt für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die vor allem beim Betrieb und Rückbau von Kernkraftwerken anfallen, aber auch in Forschungseinrichtungen, in der Industrie und Medizin.

Mehr

Kurzinformationen zum Endlager Konrad

Schacht Konrad wurde 2002 nach Atomrecht als erstes Endlager Deutschlands genehmigt. Das ehemalige Eisenerzbergwerk wird derzeit zu einem Endlager umgebaut. Anschließend sollen bis zu 303.000 Kubikmeter radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung endgelagert werden.

Mehr

Infostelle & Befahrungen

Die Info Konrad informiert zum ersten nach Atomrecht genehmigten Endlager Konrad. Neben einer Ausstellung und weiteren Informationsmaterialien können sich Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer Befahrung ein persönliches Bild von der Situation unter Tage machen.

Mehr