Mein Aufgabengebiet als Bergbautechnologe umfasst alle Arbeiten, die mit der Sicherheit der Grube und deren Verkehrswegen zu tun haben. Dazu gehören beispielsweise Bohrungen – von technischen Bohrungen über Erkundungsbohrungen bis hin zu Bohrungen, die unmittelbar die Stilllegung des Endlagers betreffen. Als Team richten wir Bohranlagen ein, betreiben sie und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Wenn unsere Auszubildenen bei uns auf dem Schacht sind, kommt meine zweite Rolle zum Tragen: Ich bilde die angehenden Fachkräfte im Bereich Bergbau aus und betreue sie.
Was macht die Ausbildung im Endlager Morsleben so besonders?
Das Besondere an unserem Standort ist, dass es sich um eine Verbundausbildung mit der K+S in Zielitz handelt. Für unsere Azubis heißt das: Sie bekommen den kompletten Überblick, welche Abläufe es in einem bergbaulichen Gewinnungsbetrieb gibt – vom Erkunden über das Bohren und Sprengen bis hin zum Abtransport. Dazu kommen Einblicke in Wettertechnik, Grubenrettungswesen, Instandhaltungstechnik, Markscheidewesen sowie Geologie und Exploration. Wenn die Auszubildenden in festgelegten Abständen zu unserem Standort zurückkehren, heißt es, die erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten einzusetzen. Dieser Spagat macht die Ausbildung im Endlager Morsleben so besonders.
Welche Berührungspunkte hatten Sie mit dem Thema, bevor Sie zur BGE gekommen sind?
In meinem Berufsleben gab es von Beginn an Berührungspunkte mit dem Thema Ausbildung. Ich habe schon immer gern anderen etwas beigebracht und mein Wissen geteilt. Dies konnte ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber als Ausbildungsbeauftragter tun – und seit sechs Jahren auch bei der BGE.
Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz: Die Arbeit im Endlager Morsleben bedeutet für mich…
… jeden Tag eine neue Herausforderung meistern.