Meldung – BGE

BGE informiert beim Umweltfestival über Endlagerung

Welchen Beitrag kann jeder Einzelne leisten, um ökologisch bewusster zu leben? Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten hat am Sonntag das Umweltfestival der Grünen Liga in Berlin gegeben. Mit einem Stand war in diesem Jahr auch erstmals die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) vertreten. Rund 200 Besucher des Festivals nutzten die Gelegenheit, sich zwischen umweltfreundlichen Trinkwasserprojekten, tierfreundlicher Landwirtschaft und schadstofffreier Bekleidung auch über die BGE  und das Thema Endlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren.

Ob die Schachtanlage Asse II, die Endlager Konrad und Morsleben oder die Standortsuche: Die BGE hat großes Interesse an der Arbeit des bundeseigenen Endlagerunternehmens registriert. Am Modell der Schachtanlage Asse II konnten sich Besucherinnen und Besucher einen Eindruck von der Situation dort verschaffen. Das Modell war auch ein guter Gesprächseinstieg. Mit der Frage: „Wollen Sie wissen, was Sie da sehen?“ haben viele der zum Teil auch langen Gespräche mit Interessierten begonnen.

Viele Besucherinnen und Besucher waren interessiert an den wissenschaftlichen Kriterien, denen die Standortauswahl folgt. Zweifel kamen dagegen eher an der politischen und gesellschaftlichen Akzeptanz einer Standortentscheidung auf. Immer wieder Thema war der grundsätzliche Umgang mit dem Thema Endlagerung – und die damit verbundene Frage nach möglichen alternativen Entsorgungswegen. Der Gesetzgeber hat sich nach Abwägung aller möglichen Alternativen für die tiefengeologische Endlagerung entschieden, das hat im Standortauswahlgesetz seinen Ausdruck gefunden. Ideen wie „die Abfälle ins All schießen“ oder sie zu exportieren, was einige Gäste vorschlugen, waren bereits in der Endlagerkommission, die dem Standortauswahlgesetz vorausging, verworfen worden.

Die BGE beabsichtigt auch im kommenden Jahr wieder am Umweltfestival der Grünen Liga teilzunehmen. Bereits im August wird sich die BGE erneut in Berlin präsentieren. Dann besteht die Gelegenheit beim "Tag der offenen Tür der Bundesregierung" im Bundesumweltministerium mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BGE ins Gespräch zu kommen.

Sechs Kolleginnen und Kollegen der BGE haben sich beim Umweltfestival Berlin mit den Fragen und Anliegen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern auseinandergesetzt