Die Aufgaben

Die BGE sucht deutschlandweit nach einem sicheren Endlager für hochradioaktive Abfälle und betreibt die Endlager Konrad und Morsleben sowie die Schachtanlage Asse II und das Bergwerk Gorleben. Die konkreten Aufgaben ergeben sich aus dem Atomgesetz (§ 9a Abs. 3 S. 2 AtG) sowie dem Standortauswahlgesetz (StandAG). Demnach liegt es in der Verantwortung des Bundes, Endlager für radioaktive Abfälle zu errichten und zu betreiben. Diese Aufgabe und die damit zusammenhängenden hoheitlichen Befugnisse hat er der BGE übertragen. Der Bund nimmt weiterhin die Aufsicht wahr.

Die Aufgaben der BGE umfassen:

Die Standortsuche

  • Erarbeiten von Vorschlägen für einen Standort für hochradioaktive Abfälle gemäß dem StandAG
  • Erstellen der jeweiligen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen
  • Bau und Betrieb des Endlagers nach der Standortauswahl

Die Schachtanlage Asse II

  • Die Rückholung der Abfälle aus der Asse
  • Notfallvorsorge für den Fall eines möglichen Absaufens

Das Endlager Konrad

  • Errichten des Endlagers
  • Betrieb des Endlagers inklusive der Produktkontrolle der angelieferten Abfälle

Das Endlager Morsleben

  • Offenhaltung des Bergwerkes und sicherer Betrieb des Endlagers (ohne Einlagerung)
  • Planung der Stilllegung und ihre spätere Umsetzung
Collage der Projekte der BGE - Konrad, Morsleben, Asse und Standortauswahl

Aufgaben der Bundesgesellschaft für Endlagerung