Themenschwerpunkt: Rückholung

Bevor die Schachtanlage Asse II stillgelegt werden kann, sollen die radioaktiven Abfälle zurückgeholt werden. Dies ist der gesetzliche Auftrag der BGE. Der Rückholplan fasst alle Schwerpunkte des Vorhabens zusammen und stellt die Vorgehensweise bei der Rückholung vor. Bei sämtlichen Tätigkeiten und in allen Betriebsphasen hat die Sicherheit des Betriebspersonals und der Bevölkerung heutiger und zukünftiger Generationen höchste Priorität. Der Rückholplan dient der Diskussion mit allen Beteiligten.

Nach heutigem Planungsstand soll die Rückholung im Jahr 2033 beginnen. Gegenwärtig wird bis zum Beginn der Rückholung - einschließlich des Aufwands für die Offenhaltung und Umsetzung der Vorsorgemaßnahmen der Notfallplanung - mit Kosten von rund 3,35 Milliarden Euro gerechnet.

Der Themenschwerpunkt gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhalte des Rückholplans. Das vollständige Dokument können Sie an dieser Stelle herunterladen. Wenn Sie eine gedruckte Fassung bevorzugen, können Sie diese bei uns bestellen. Wenden Sie sich dazu bitte per Mail an die Infostelle Asse unter info-asse(at)bge.de.

Der gesetzliche Auftrag

Die unverzügliche Stilllegung und die vorherige Rückholung der radioaktiven Abfälle ist der gesetzliche Auftrag der BGE. Der Gesetzestext im Wortlaut.

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Die Entscheidung zur Rückholung

Seit 2013 besteht der gesetzliche Auftrag, dass die radioaktiven Abfälle vor der unverzüglich durchzuführenden Stilllegung aus der Schachtanlage zurückgeholt werden sollen.

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Die Ziele des Rückholplans

Die Rückholung ist ein komplexes und anspruchsvolles Projekt und bedarf einer frühzeitigen Einbindung der betroffenen Genehmigungs- und Zulassungsbehörden sowie der Information der Öffentlichkeit.

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Der Rückholungsprozess im Überblick

Der Prozess der Rückholung beinhaltet sämtliche unter- und übertägigen Handlungen, die den Umgang mit radioaktiven Stoffen betreffen, beginnend bei der Bergung der Abfälle bis hin zur Zwischenlagerung.

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Die Rückholung von der 511-Meter-Ebene

In der Einlagerungskammer 8a auf der 511-Meter-Ebene lagern hauptsächlich mittelradioaktive Abfälle. Die Bergung der Abfälle muss aufgrund der hohen Strahlungswerte mit fernhantierbarer Technik erfolgen.

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Die Rückholung von der 725-Meter-Ebene

Über die Einlagerungskammer 7/725 liegen die meisten Erkenntnisse vor. Die Rückholung soll mit Hilfe eines Tripod-Baggers stattfinden.

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Die Rückholung von der 750-Meter-Ebene

Auf der 750-Meter-Ebene befinden sich 11 Einlagerungskammern. Die Rückholung ist zeitintensiv, muss jedoch die Gegebenheiten in einem über 100 Jahre alten Bergwerk berücksichtigen.

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Das Rückholbergwerk

Östlich der bestehenden Schachtanlage Asse II soll ein Rückholbergwerk inklusive eines neuen Schachts, dem sogenannten Schacht Asse 5, errichtet werden.

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Die Abfallbehandlung

Um eine kontinuierliche Rückholung der radioaktiven Abfälle zu ermöglichen, müssen über Tage ausreichende Möglichkeiten für eine Pufferlagerung, Charakterisierung und Konditionierung vorgesehen werden.

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Die Zwischenlagerung

Derzeit steht kein Endlager für die radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II zur Verfügung. Die Abfälle sollen am Standort zwischengelagert werden.

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Die Voraussetzungen für die Rückholung

Voraussetzung der Rückholung ist die Notfallplanung. Sie soll die Eintrittswahrscheinlichkeit eines technisch nicht beherrschbaren Lösungszutritts verringern und die radiologischen Auswirkungen minimieren.

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Die Zeit- und Kostenplanung

Die Rückholung soll 2033 beginnen. Die Gesamtkosten bis zum Beginn der Rückholung belaufen sich auf rund 3,35 Milliarden Euro.

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Fragen und Antworten zum Asse-Rückholplan

Im Rahmen der Vorstellung des Rückholplans wurden zahlreiche Fragen gestellt. Bereits vorliegende Antworten werden hier veröffentlicht und in den nächsten Tagen um noch offene Fragen und Antworten ergänzt.

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Aufzeichnung des Livestreams: BGE stellt Rückholplan vor

Die BGE hat am Freitag, 17. April 2020, den Rückholplan für die Asse via Youtube-Livestream öffentlich vorgestellt. Hier finden Sie die Video-Aufzeichnung.

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