Meldung – Standortsuche

Endlagersuche - BGE startet Hinweisplattform zur Endlagersuche

1.040.605 Dateien haben die BGE bis zum Datenstichtag 1. Juni 2020 aus Bundes- und Landesbehörden erreicht. Sie bilden eine wesentliche Grundlage des Zwischenberichtes Teilgebiete, der am 28. September 2020 veröffentlicht wurde. Doch gibt es womöglich Daten, die für die Endlagersuche relevant sind, den Behörden aber nicht vorliegen? Könnte es sein, dass Regional-Geolog*innen Informationen haben, die nicht an öffentlicher Stelle dokumentiert sind. Es ist nicht auszuschließen.

"Die Endlagersuche geht uns alle an"

Deshalb startet die BGE eine Hinweisplattform zur Endlagersuche. Darüber können Bürger*innen vom heutigen Tag an Hinweise an die BGE übermitteln, die auf dem Weg zum Endlager für hochradioaktive Abfälle wichtig sein könnten. 

"Die Expertise der Bürger*innen ist ein wertvolles Gut und darf auf keinen Fall unterschätzt werden", sagt Dr. Jörg Tietze, Bereichsleiter Standortauswahl. "Wir würden uns daher sehr freuen, wenn uns die Menschen an ihrem Wissen teilhaben lassen – zumal uns die Endlagersuche alle angeht."  

So funktioniert die Hinweisplattform zur Endlagersuche

Nutzer*innen können auf einer Karte zunächst den Punkt markieren, auf den sich ihr Hinweis bezieht. Ein Textfeld bietet Platz für erläuternde Informationen. Schließlich steht noch ein Datei-Upload für ergänzende Dokumente zur Verfügung. Mit einem Klick auf "Senden" werden die Daten an die BGE übermittelt. Um die Hemmschwelle möglichst niedrig zu halten, werden keinerlei personenbezogene Daten abgefragt.

Die BGE wird die Eingaben auswerten und neue Informationen gegebenenfalls bei der weiteren Arbeit berücksichtigen. Diese Hinweisplattform wird betrieben, bis ein Endlager für hochradioaktive Abfälle gefunden sein wird.

Klicken Sie hier, um zur Hinweisplattform zu gelangen.