Kurzinformationen zur Schachtanlage Asse II

Die Schachtanlage Asse II liegt im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Von 1967 bis 1978 wurden dort im Auftrag des Bundes rund 47.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert. Erst seit 2009 steht die Anlage unter Atomrecht. Nach heutigem Kenntnisstand kann die Langzeitsicherheit der Anlage nur durch die Rückholung der radioaktiven Abfälle nachgewiesen werden. Die Rückholung ist seit 2013 gesetzlicher Auftrag. Im April 2020 legte die Bundesgesellschaft für Endlagerung ihren Rückholplan vor.

Video: Schachtanlage Asse - erklärt in 90 Sekunden

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Förderturm der Schachtanlage Asse II

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Auf den weiterführenden Seiten finden Sie Hintergrundinformationen zur Geschichte der Anlage, den eingelagerten radioaktiven Abfällen, dem gesetzlichen Auftrag zur Rückholung sowie den Akteuren und Verantwortlichkeiten.

Geschichte

Die Schachtanlage Asse II wurde zur Kali- und Steinsalzgewinnung auf dem Asse-Höhenzug errichtet. Von 1967 bis 1978 wurden rund 47.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert.

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Radioaktive Abfälle

Zwischen 1967 und 1978 wurden insgesamt rund 47.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle in die Schachtanlage eingelagert.

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Rückholung

Seit 2013 ist die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II gesetzlicher Auftrag. Dies ist ein weltweit einmaliges Projekt.

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Akteure und Aufgaben

Im Zuge der geplanten Rückholung der radioaktiven Abfälle gibt es eine Vielzahl von Akteuren mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten. Sie werden hier vorgestellt.

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Archivierte Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz

Weitere, teils historische Informationen zur Schachtanlage Asse II finden Sie auf den Archivseiten des Bundesamtes für Strahlenschutz, der Asse-GmbH und des Helmholtz Zentrum München (externer Link).