Die Zeit- und Kostenplanung

Für die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II werden unterschiedliche Phasen von der Planung bis zur Durchführung der Rückholung durchlaufen. Darüber hinaus sind weitere begleitende Maßnahmen mit Projektcharakter, wie der Bau des neuen Schachts, die Umsetzung der Notfallplanung, der Bau der Einrichtungen zur Abfallbehandlung und des Zwischenlagers zur Umsetzung der Rückholung erforderlich.

Zeitplanung

Die Bauausführung für den Schacht Asse 5 soll 2027 abgeschlossen werden. Nach der Inbetriebnahme von Schacht Asse 5 erfolgt der Anschluss an das bestehende Grubengebäude. Der Schacht Asse 5 soll dann ab 2028 für die Vorbereitung des Rückholungsbetriebs zur Verfügung stehen.

Die Einrichtungen zur Abfallbehandlung (Pufferung, Charakterisierung, Konditionierung) und zur Zwischenlagerung müssen mit Beginn der Rückholung im Jahre 2033 betriebsbereit zur Verfügung stehen.

Die Vorsorgemaßnahmen aus der Notfallplanung sollen bis 2030 abgeschlossen sein.

Nach derzeitiger Zeitplanung wird die Rückholung der radioaktiven Abfälle mit der Einlagerungskammer 8a auf der 511-Meter-Ebene oder mit der Einlagerungskammer 7 auf der 725-Meter-Ebene im Jahr 2033 beginnen.

Kostenschätzung

Die Kosten bis zum Beginn der Rückholung können derzeit nur geschätzt werden und sind daher mit einer Ungenauigkeit von 30 Prozent bewertet. Wesentliche Finanzpositionen in den kommenden Jahren sind die Auffahrung des Rückholbergwerks mit dem neuen Schacht Asse 5, die Notfallplanung und Sondermaßnahmen sowie die Baumaßnahmen für das Puffer- und das Zwischenlager und die Einrichtungen zur Abfallbehandlung. Insgesamt werden bis zum Beginn der Rückholung Kosten in Höhe von 3,35 Milliarden Euro abgeschätzt. Die Unsicherheit der Schätzung liegt bei rund einer Milliarde Euro.

Überblick über den Zeitplan zur Rückholung der radioaktiven Abfälle

Grafische Darstellung des Zeitplans

Der Beginn der Rückholung der radioaktiven Abfälle ist für das Jahr 2033 vorgesehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Rückholung soll 2033 beginnen.
  • Die Gesamtkosten bis zum Beginn der Rückholung belaufen sich auf rund 3,35 Milliarden Euro.

Den Originaltext finden Sie im Rückholplan auf den Seiten 130 bis 136.


Info Asse

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