Teilgebiet 008_02TG_204_02IG_T_f_kro

Das Teilgebiet liegt im Norden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und im Süden des Bundeslandes Niedersachsen.

Weitere Informationen zu diesem Teilgebiet und seinen geologischen Gegebenheiten finden Sie hier:
Kompakt-Steckbrief zum Teilgebiet (PDF, 313 KB, nicht barrierefrei)

Ausführlichere Informationen darüber, warum das Gebiet nach Anwendung der geowissenschaftlichen Abwägungskriterien günstige geologische Voraussetzungen für die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle erwarten lässt, finden Sie in dieser Langfassung (PDF, 422 KB, nicht barrierefrei).



Online-Sprechstunde

Haben Sie Fragen zu diesem Teilgebiet? Die BGE bietet ab Ende Oktober 2020 für jedes Teilgebiet eine Online-Sprechstunde an, in der unsere Expert*innen Ihre Fragen beantworten. Die Sprechstunde wird live auf Youtube übertragen. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Ihre Fragen können Sie während des Livestreams direkt über die Chatfunktion bei Youtube stellen. Oder Sie schicken sie unter Angabe der Teilgebiete-Kennung vorab per Mail an dialog@bge.de.


Die Kennungen der Teilgebiete

Die Kennungen der Teilgebiete erscheinen auf den ersten Blick kompliziert. Tatsächlich aber identifizieren sie ein Teilgebiet nicht nur eindeutig, sie lassen auch Rückschlüsse auf dessen Entstehung zu. Das Standortauswahlverfahren läuft über viele Jahre hinweg weiter. Mit diesen eindeutigen Kennungen wird es für diejenigen, die sich mit den Ergebnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) auseinandersetzen wollen, einfacher, die einzelnen Verfahrensschritte nachzuvollziehen, denn in jedem Verfahrensstadium kommt eine weitere Information zu dieser Kennung (links) hinzu. Aber die Ursprungskennung bleibt über den gesamten Auswahlprozess erhalten. Für die Nachvollziehbarkeit ist das ein Vorteil, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Was sagt die Kennung?

Blau hervorgehoben ist die Zeichenfolge, die ein Teilgebiet (TG) eindeutig identifiziert. Ein Teilgebiet setzt immer ein Identifiziertes Gebiet (IG) voraus, also ein Gebiet, das alle Mindestanforderungen und kein Ausschlusskriterium erfüllt. Grau hervorgehoben ist nun der Teil der Kennung, der dieses Identifizierte Gebiet benennt. Zuletzt folgen Informationen zum Wirtsgestein (T = Tongestein, K = Kristallines Wirtsgestein, S = Salz), dessen Lagerung (s = steil, f = flach, g = Grundgebirge, i = Intrusionskörper) und der Stratigraphie, also der erdgeschichtlichen Ablagerungsphase, (Beispiele: z = Zechstein, kru = Unterkreide, jm = mittlerer Jura) beziehungsweise im Falle von Kristallinem Wirtsgestein auf die geologische Zone (Beispiele: MKZ = Mitteldeutsche Kristallinzone, RHE = Rhenoherzynikum). Für die abschließende Zeichenfolge (gelb) nutzen wir die Abkürzungen unter anderem nach dem Symbolschlüssel Geologie (externer Link).
 



Beispiel einer Teilgebiete-Kennung und Erklärung, wie sie sich zusammensetzt.


Kurz erklärt: Was macht dieses Teilgebiet aus?

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