Meldung - Schachtanlage Asse II

6. Februar 2018: Bürgerinitiativen und Geschäftsführung diskutieren Zusammenarbeit und Asse-Zwischenlager

Am Montag, den 5. Februar, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Asse-Bürgerinitiativen mit der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Ursula Heinen-Esser, und dem Technischen Geschäftsführer der BGE, Dr. Thomas Lautsch, die weitere Zusammenarbeit und die Standortsuche nach einem Zwischenlager für die Asse-Abfälle.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Asse-Bürgerinitiativen wünschten sich einen regelmäßigen Austausch, auch außerhalb des Asse-2-Begleitprozesses. Ursula Heinen-Esser stellte klar, dass für die BGE die gewählten Institutionen und politischen Vertreter hauptsächliche Ansprechpartner in der Region seien. Gleichzeitig stehe die BGE für Gespräche mit allen Akteuren selbstverständlich zur Verfügung, das gelte insbesondere auch für die Asse-Bürgerinitiativen. Die BGE arbeite daran, mehr Informationen zur Asse verfügbar zu machen und nachvollziehbar aufzubereiten. Sie sei an einem regelmäßigen Austausch mit der gesamten Region interessiert.

Zum Zwischenlager schilderten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Asse-Bürgerinitiativen ihre Perspektive. Ein Asse-nahes Zwischenlager sei auf der Basis der bisherigen Standortsuche lokal nicht vermittelbar. Die Region müsse umfassender in die Standortsuche einbezogen werden. Vorschläge aus der Region müssten ernsthaft und umfassend geprüft und nachvollziehbar bewertet werden, um eine vermittelbare Lösung für die Abfälle finden zu können. Ursula Heinen-Esser sagte zu, alle Optionen für ein Asse-Zwischenlager gründlich abzuwägen und einen intensiven Dialog zu führen.

Ein Folgegespräch wurde für den 14. Mai 2018 um 17:00 Uhr in der Info Asse vereinbart. Die BGE kündigte darüber hinaus Veranstaltungen in der Reihe „Betrifft: Asse“ an, welche von den Bürgerinitiativen aufgeworfene Fragestellungen behandeln werden.

Ein Plakat der BI Asse in der Nähe zur Schachtanlage.

Plakate der Bürgerinitiativen an der Zufahrt zur Schachtanlage Asse II im Januar 2017.