Messwerte

Die BGE veröffentlicht an dieser Stelle alle relevanten Messwerte, welche die Entsorgung der Wasser aus der Schachtanlage Asse II betreffen. Informationen zum Umfang der Messungen finden Sie hier: "Wie wird das Wasser überwacht?"

Abzugebendes Wasser: Die wichtigsten Kennzahlen der vergangenen sechs Abfuhrchargen

Chargennummer 2021/02

  • Menge: 274* Kubikmeter
  • Tritium: 9,4 Becquerel pro Liter (Wert)
  • Cäsium-137: < 0,47 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 1. Februar 2021 - 3. Februar 2021

* In einer früheren Version des Artikels wurden 276 Kubikmeter als zu entsorgende Menge angegeben. Dabei handelte es sich um einen Fehler. Der Wert wurde korrigiert.

Chargennummer 2021/01

  • Menge: 253 Kubikmeter
  • Tritium: 9,6 Becquerel pro Liter (Wert)
  • Cäsium-137: < 0,4 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 11. Januar 2021 - 13. Januar 2021

Chargennummer 2020/18

  • Menge: 158 Kubikmeter
  • Tritium: 9,5 Becquerel pro Liter (Wert)
  • Cäsium-137: < 0,35 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 21. Dezember 2020 - 22 Dezember 2020

Chargennummer 2020/17

  • Menge: 253 Kubikmeter
  • Tritium: < 20,9 Becquerel pro Liter * (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Cäsium-137: < 0,66 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 7. Dezember 2020 - 9. Dezember 2020

* Der erhöhte Messwert für Tritium ist darauf zurückzuführen, dass die Probe bei der Aufbereitung verunreinigt wurde. Nachdem die genutzte Einrichtung gereinigt wurde, wurden erneute Messungen durchgeführt.  Diese haben keinen Messbefund für Tritium in der Zutrittslösung der Abfuhrcharge 2020/017 ergeben. Die Nachweisgrenze lag bei 8,1 Becquerel pro Liter. Im Rahmen des Freigabeverfahrens wurde an die atomrechtliche Aufsicht der Wert von 20,9 Becquerel pro Liter übermittelt. Daher hat sich die BGE entschieden, diesen Wert auch hier unverändert zu veröffentlichen. Zur Einordnung: Der Grenzwert für Tritium in der Trinkwasserverordnung liegt bei 100 Becquerel pro Liter.

Chargennummer 2020/16

  • Menge: 249 Kubikmeter
  • Tritium: < 8,1 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Cäsium-137: < 0,50 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 16. November 2020 - 18. November 2020

Chargennummer 2020/15

  • Menge: 253 Kubikmeter
  • Tritium: < 8,1 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Cäsium-137: < 0,52 Becquerel pro Liter (unterhalb der Nachweisgrenze)
  • Abfuhrzeitraum: 26. Oktober 2020 - 28. Oktober 2020

Nachweisgrenze

Mit der Nachweisgrenze wird derjenige Wert eines Messverfahrens bezeichnet, bis zu dem die Messgröße (z. B. die spezifische Aktivität von Radionukliden einer Flüssigkeitsprobe) gerade noch zuverlässig nachgewiesen werden kann. Sie ist ein Maß für die Empfindlichkeit des gewählten Analyseverfahrens. Wenn beispielsweise Aktivitätskonzentrationen von Radionukliden so niedrig sind, dass sie nicht mit hinreichender Sicherheit ermittelt werden konnten, wird die sogenannte Nachweisgrenze angegeben. Sie zeigt die maximal mögliche Aktivität an, die theoretisch noch in einer Probe vorhanden sein könnte.

Radionuklidübersicht

Hier finden Sie eine Übersicht über die Radionuklide, die in verschiedenen Messprogrammen regelmäßig untersucht werden.

Zum Dokument

Alle Messungen berücksichtigen den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. Eine Untersuchung auf alle möglichen Radionuklide (es existieren über 2.500) ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll. In den Abfällen der Asse sind nur bestimmte Radionuklide enthalten. Auch diese müssen jedoch nicht alle untersucht werden, da die Untersuchung ausgewählter Leitnuklide ein nach wissenschaftlichen Maßstäben abdeckendes Bild ergibt. Die Verfahren werden regelmäßig überprüft und bestätigt. Ein Szenario, welches unterstellt, dass mögliche Kontaminationen nicht erkannt werden, ist sicher ausgeschlossen.

Fachunterlagen zum Thema

Fachunterlagen zum Lösungsmanagement mit detaillierten Informationen zum Thema finden Sie im Bereich "Wesentliche Unterlagen".

Dichte- und Temperaturmessungen auf der 725-Meter-Ebene

Info Asse
Wenn Sie sich selbst ein Bild von den Gegebenheiten machen wollen, laden wir Sie zu einer Befahrung der Schachtanlage Asse II ein. Verschaffen Sie sich ein eigenes Bild davon, wo die Wässer in der Asse aufgefangen werden, wie sie nach über Tage gelangen und welche umfangreichen Messungen durchgeführt werden, um die Unbedenklichkeit der abzugebenden Wässer nachzuweisen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in der Infostelle Asse.