Forschungsvorhaben liefern wichtige Erkenntnisse für die Endlagersuche
In einem Fach-Workshop der BGE drehte sich alles um das Thema Forschung und deren Nutzen für die Standortauswahl für das Endlager für hochradioaktive Abfälle.
300 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und der interessierten Öffentlichkeit trafen sich zu den 5. Tagen der Standortauswahl in Leipzig.
Am 14. April 2026 berichtete die BGE über den späteren Rückholungsbeginn und stellte den Planungsstand für den Rückholschacht Asse 5 sowie die Ergebnisse der weiterentwickelten Konsequenzenanalysen vor.
„Betrifft Konrad: Rückblick 2025 und Ausblick 2026“
Bei der Online-Veranstaltung „Betrifft: Konrad – Rückblick 2025 und Ausblick 2026“ informierte Projektleiter Peter Duwe über den Stand der Errichtungsarbeiten am Endlager Konrad.
Erst wenn der neue Schacht Asse 5 mit der Schachtförderanlage gebaut ist, kann mit den untertägigen Arbeiten für das Rückholbergwerk und den vorbereitenden Maßnahmen für die Rückholung der radioaktiven Abfälle unter Tage begonnen werden.
Das Salzwasser wird wieder im Bereich der 658-Meter-Ebene gefasst
Bergleute konnten im Abbau 3 auf der 658-Meter-Ebene eine Kluft freilegen, in der zutretendes Salzwasser fließt. Sie haben eine provisorische Lösungsfassung eingerichtet. Der Abbau war Bestandteil der ehemaligen Hauptauffangstelle.
Verbessertes Verständnis über den geologischen Untergrund der Asse
Die BGE hat den Abschlussbericht zur 3D-Seismik Asse veröffentlicht. Diese fand im Winter 2019/2020 statt und liefert wichtige Erkenntnisse für die weiteren Planungen zur Stilllegung der Schachtanlage Asse II.
BGE gibt im Herbst 2026 Einblick in die aktuellen Arbeitsstände
Die BGE wird im Herbst 2026 die neuen Arbeitsstände auf dem Weg zu einem Endlager für hochradioaktive Abfälle veröffentlichen und dabei die noch in Frage kommende Gesamtfläche deutlich einengen.