Meldung – BGE

BGE macht 3D-Modelle der Länder verfügbar

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat ihr Informationsangebot zum Zwischenbericht Teilgebiete seit seiner Veröffentlichung Ende September erweitert. Zum einen setzt sie sich mit Kritik am Zwischenbericht auseinander. Beispielsweise mit Fachstellungnahmen, die inzwischen bei der BGE eingegangen sind. Die interaktive Karte der Teilgebiete enthält inzwischen sehr viel mehr Funktionen: Nicht nur die Postleitzahlensuche, um zu ermitteln ob und in welchem Teilgebiet oder auch in welchen Teilgebieten ein Ort oder eine Region liegt, ist möglich. Inzwischen ist es auch möglich, jedes Teilgebiet einzeln anzuwählen. Zudem sind die Ausschlussgebiete eingepflegt, die getrennt nach den Ausschlusskriterien angewählt werden können. Darin sind in einem stark vergrößerten Maßstab auch Bohrungen zu finden.

Kurz vor dem ersten Beratungstermin der Fachkonferenz Teilgebiete hat die BGE die für den Zwischenbericht Teilgebiete verwendeten 3D-Modelle der Länder – insgesamt sind es 21 – über einen 3D-Viewer zugänglich gemacht.

Wer selbst über ein GIS-System verfügt, kann Shape-Dateien sowohl der Teilgebiete als auch der sogenannten identifizierten Gebiete, in denen alle Mindestanforderungen eingehalten werden, herunterladen, um sich selbst ein Bild zu machen. Zudem gibt es weitere Karten, die zum Download angeboten werden.

Darüber hinaus hat die BGE eine Grafik zur besseren Orientierung durch die Dokumente bereitgestellt. Die 90 Teilgebietsseiten sind sowohl über die interaktive Karte als auch über eine Listendarstellung erreichbar. Dort sind auch Hilfsmittel zu finden, wie die Betroffenheit von Bundesländern oder Landkreisen schnell zu ermitteln sind. Mit zwei zusätzlichen nachgezogenen Dokumenten trägt die BGE zum weiteren Verständnis der umfangreichen Dokumente bei. Zum einen liegt eine rechtliche Bewertung zum Ausscheiden des Salzstocks Gorleben-Rambow vor – ein Thema, das auch bei der Fachkonferenz Teilgebiete diskutiert worden ist. Das zweite Dokument zeigt Karten und Bewertungen aller Teilgebiete bezogen auf das Deckgebirgskriterium, dessen Anwendung die Kritik teilweise hervorgerufen hatte. Darüber hinaus bietet die BGE auch Steckbriefe zu allen identifizierten Gebieten an, um nicht die umfangreichen untersetzenden Unterlagen durchsuchen zu müssen. Zudem hat die BGE mit einer multimedialern Storymap die Entscheidung in Sachen Gorleben auch allgemein verständlich dargestellt. Die BGE wird das Informationsangebot fortlaufend ausweiten.

Nachdem nunmehr mehr kategorisierte Daten vorliegen, die veröffentlicht werden können, hat die BGE weitere Datenberichte aktualisiert und deutlich mehr Daten verfügbar gemacht. Etwa die Hälfte der Daten, die für die Anwendung der Mindestanforderungen entscheidungserheblich waren, sind nunmehr öffentlich zugänglich.

Anmerkung: In der ersten Version der Meldung haben wir von 23 Landesmodellen gesprochen. Das war ein Fehler. Es sind 21 Modelle.

Ein Wegweiser durch die Unterlagen, die den Zwischenbericht Teilgebiete im Detail erläutern.

Ein Wegweiser durch die Unterlagen, die den Zwischenbericht Teilgebiete im Detail erläutern.