Aktuelle Arbeiten - Schachtanlage Asse II

Übersicht über die wesentlichen Arbeiten in der Kalenderwoche 29/2018

Stabilisierung und Notfallplanung

Die Rückholung kann nur in einem langfristig stabilen Bergwerk erfolgen. Zudem müssen Vorbereitungen für einen möglichen Notfall getroffen werden.

  • Auf der 616-Meter-Ebene (Sohle) wird die Verfüllung der Abbaubegleitstrecke abgeschlossen. In den vergangenen Wochen wurden rund 3.300 Kubikmeter Salzbeton (Sorelbeton) eingebracht.
  • Auf der 637-Meter-Ebene wird die Erkundungsstrecke um Schacht 2 teilverfüllt.
  • Die Errichtung der Schalungswand auf der 700-Meter-Ebene vor der ehemaligen Trafostation wird beendet.

Lösungsmanagement

Im Bergwerk werden aktuell täglich rund 12,5 Kubikmeter Salzlösung aufgefangen. Das Lösungsmanagement regelt den Umgang mit diesen Lösungen.

  • Am 18. Juli 2018 genehmigt das Landesbergamt LBEG die Entsorgung von radiologisch unbedenklichem Zutrittswasser aus der Schachtanlage Asse II in das Bergwerk Bergmannssegen-Hugo/Friedrichshall (bei Sehnde und Lehrte, Region Hannover). Weitere Informationen finde Sie in der zugehörigen Pressemitteilung und im Themenschwerpunkt: Das Wasser in der Asse.
  • Auf der 490-Meter-Ebene werden im ehemaligen Auslaugungsversuchsfeld die Fräsarbeiten zur Vergrößerung des Streckenquerschnitts beendet.



Bergbauliche Arbeiten

Die Bergleute müssen den sicheren Betrieb der Schachtanlage Asse II gewährleisten.

  • Im westlichen Zugang zum Auslaugungsversuchsfeld wird eine alte Mauer aus Porenbetonstein entfernt. Hier soll zukünftig ein Wettertor eingebaut werden.
  • Auf der 490-Meter-Ebene werden Leitungen und Einrichtungen der Frischluftversorgung temporär ab- und umgebaut. Die Arbeiten sind notwendig, da zwischen der sogenannten Sattelrichtstrecke nach Osten und der Diagonalstrecke zum Abbau 4 die Decke (Firste) der Strecke umfangreich nachgeschnitten werden muss. Ziel ist es, die Wölbung der Decke so herzurichten, dass sie durch den Gebirgsdruck weniger geschädigt wird.

Einblick

Eine Besuchergruppe steht an der Hauptauffangstelle auf der 658-Meter-Ebene

Aufgenommen im Dezember 2017

Hier an der Hauptauffangstelle in 658-Meter-Tiefe werden rund 90 Prozent der täglich in der Schachtanlage Asse II aufgefangenen Lösungen gesammelt. Die Lösung hat keinen Kontakt mit den radioaktiven Abfällen und ist nachweislich radiologisch unbedenklich. Dies bestätigen regelmäßige Messungen. Nur die Lösung, die an dieser Stelle aufgefangen wird, wird nach Freigabe gemäß § 29 der Strahlenschutzverordnung nach über Tage abgegeben und dort weiterverwertet oder entsorgt.

Über die Aktuellen Arbeiten

Mit der Übersicht zu den aktuellen Arbeiten bieten wir Ihnen einen regelmäßigen Überblick zu den wichtigsten Arbeiten und Meilensteinen in der Schachtanlage Asse II. Die Arbeiten sind den wesentlichen Projekten zugeordnet, um den Fortschritt der einzelnen Projekte nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wir bitten zu beachten, dass nicht alle Arbeiten, die täglich über und unter Tage stattfinden, an dieser Stelle dokumentiert werden können. Bei Bedarf steht Ihnen das Team der Infostelle Asse gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.