Bergwerk Gorleben

Der Salzstock in Gorleben wurde mehrere Jahrzehnte mit mehrjährigen Unterbrechungen erkundet. Mit Hilfe der Erkundungsmaßnahmen sollte die Eignung als Endlager für hochradioaktive Abfälle bewertet werden. Endgültige Ergebnisse liegen nicht vor.

Mit Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes im Jahr 2013 wurden die Erkundungsarbeiten eingestellt. Der Standort Gorleben wird im Standortauswahlverfahren wie jeder andere mögliche Standort in Deutschland behandelt. Der Salzstock Gorleben ist nach Anwendung der geowissenschaftlichen Abwägungskriterien gemäß § 24 des Standortauswahlgesetzes kein Teilgebiet geworden. Damit greift die Regelung des § 36 Abs. 1 S. 5 Nr.1 StandAG, wonach der Salzstock Gorleben aus dem Verfahren ausgeschlossen wird. Der Salzstock Gorleben wird daher bei den weiteren Arbeiten der BGE zu den Vorschlägen über die Standortregionen nicht betrachtet.

Am 29. Juli 2014 verständigten sich der Bund und das Land Niedersachsen darauf, dass das in Betrieb gehaltene Grubengebäude und die Tagesanlagen auf die für die Offenhaltung notwendige Größe reduziert und die Sicherungsanlagen auf den Stand einer normalen industriellen Anlage zurückgebaut werden. Unter Tage wurden die Bereiche, die in der Offenhaltung nicht mehr benötigt werden, außer Betrieb genommen und abgesperrt. Nicht mehr benötigte Maschinen und Fahrzeuge wurden nach über Tage gebracht und ausgesondert.

Über Tage wird das Bergwerksgelände erheblich verkleinert und die Infrastruktur des Bergwerks angepasst. Gebäude und Anlagen, die nicht für den reinen Offenhaltungsbetrieb notwendig sind, wurden zurückgebaut oder stehen für eine anderweitige Nutzung zur Verfügung.

2019 ist die Umschließungsmauer bis auf wenige Mauersegmente abgetragen und die verkleinerte Anlage mit einem industrieüblichen Zaun umschlossen worden. Die BGE bereitet die Stillegung des Bergwerks Gorleben vor.

 

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Adresse

Die Öffentlichkeitsarbeit am Standort Gorleben wurde eingestellt. Bei Fragen zum Standort Gorleben wenden Sie sich bitte an die BGE in Peine.

Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
Eschenstraße 55
31224 Peine

Hotline Zwischenbericht Teilgebiete: 05171  543 9000
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