Bergwerk Gorleben

Der Salzstock in Gorleben wurde mehrere Jahrzehnte mit mehrjährigen Unterbrechungen erkundet. Mit Hilfe der Erkundungsmaßnahmen sollte die Eignung als Endlager für hochradioaktive Abfälle bewertet werden. Endgültige Ergebnisse liegen nicht vor.

Mit Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes im Jahr 2013 wurden die Erkundungsarbeiten eingestellt. Der Standort Gorleben wird im Standortauswahlverfahren wie jeder andere mögliche Standort in Deutschland behandelt. Am 29. Juli 2014 verständigten sich der Bund und das Land Niedersachsen darauf, dass das in Betrieb gehaltene Grubengebäude und die Tagesanlagen auf die für die Offenhaltung notwendige Größe reduziert und die Sicherungsanlagen auf den Stand einer normalen industriellen Anlage zurückgebaut werden.

Unter Tage wurden die Bereiche, die in der Offenhaltung nicht mehr benötigt werden, außer Betrieb genommen und abgesperrt. Nicht mehr benötigte Maschinen und Fahrzeuge wurden nach über Tage gebracht und ausgesondert.

Über Tage wird das Bergwerksgelände erheblich verkleinert und die Infrastruktur des Bergwerks angepasst. Gebäude und Anlagen, die nicht für den reinen Offenhaltungsbetrieb notwendig sind, wurden zurückgebaut oder stehen für eine anderweitige Nutzung (z. B. als Büroraum) zur Verfügung.

Im Sommer 2018 soll mit dem Rückbau der bestehenden Umschließungsmauer begonnen werden. Derzeit wird ein neuer Anlagensicherungszaun um die Schächte errichtet.

Die Öffentlichkeitsarbeit am Standort Gorleben wurde eingestellt. Bei Fragen zum Standort Gorleben wenden Sie sich bitte an den Standort Salzgitter.

Adresse

Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
Willy-Brandt-Str. 5
38226 Salzgitter

Telefon: 030 18333-7000
E-Mail: poststelle@bge.de

Luftaufnahme des Erkundungsbergwerkes Gorleben mit Zwischenlager

Luftaufnahme des Bergwerks Gorleben