Aktuelle Arbeiten – Endlager Konrad

Übersicht über die wesentlichen Arbeiten im November 2021
 

Schachtbau Konrad 1

Neben dem Neubau der beiden Seilfahrtanlagen muss auch die Schachtröhre von Schacht Konrad 1 saniert werden.

  • Die Schachtbauer fahren mit den Arbeiten für den neuen Schachtstuhl auf der 4. Ebene fort. Nach Abschluss der Abbrucharbeiten an Schachtkellerwänden und Schacht-mauerwerk bringen sie Bewehrung ein und beginnen mit der Betonage.
     

Schachtgelände Konrad 1

Zum Schachtgelände Konrad 1 gehören alle Bauwerke sowie das eingezäunte Werksgelände um den Schacht Konrad 1.

  • Bauarbeiter erstellen die Kellerdecke des neuen Wachgebäudes. Des Weiteren betonieren sie auch die Fundamente für die Dachstützen des Gebäudes.
     
  • Der für den Neubau der Werkstatt beauftragte Unternehmer setzt den Aushub der Baugrube für die neue Werkstatt fort. Er sichert fortlaufend die Baugrube mit Holzverbau.
     
  • Der Dienstleister für die Baugrube der Heizzentrale baut eine Drainage in der Sohle ein.
     

Schachtbau Konrad 2

Die Schachtröhre von Schacht Konrad 2 muss vor dem Neubau der Seilfahrtanlage saniert und an einigen Stellen erweitert werden.

  • Ein Dienstleister montiert über Tage den Turm der kleinen Seilfahrtanlage für die Minus-16-Meter-Bühne. Die Maßnahme ist Teil des Neubaus des Förderturms. Auf der Minus-25-Meter-Bühne installiert er die Schachtabdeckung. Sie verhindert, dass Gegenstände in den Schacht stürzen können.
     
  • Ein Dienstleister beginnt mit dem Abbruch der Schachthalle.
     
  • Ein Dienstleister setzt die Bühnenwinde auf das neue Bühnenfundament um.
     

Schachtgelände Konrad 2

Zur Schachtanlage Konrad 2 gehören alle Bauwerke sowie das eingezäunte Werksgelände um den Schacht Konrad 2.

  • In Vorbereitung der Betonierung der Bodenplatte der Umladehalle erstellt das Bauunternehmen das Planum.
     
  • Ein Bauunternehmen betoniert waagerechte und senkrechte Balken in der Werkstatt mit Lokschuppen.
     
  • Bauarbeiter betonieren die Innen- und Außenwände der Grubenwasserübergabestation.
     

Bergbauliche Arbeiten

Die Bergleute müssen durch ständige Kontrollen und Nachsorgearbeiten den sicheren Betrieb des Bergwerks Konrad gewährleisten.

  • Die Bergleute schließen die Verrohrung des Wetterbohrlochs von der Einlagerungskammer 285 (2. Ebene) zur 1. Ebene ab. Sie setzen die Verrohrung der Bohrung fort: Rohre werden zusammengeschweißt und nach und nach in das Bohrloch eingezogen. Weiterhin bohren die Bergleute die Pilotbohrung R081 für ein weiteres Wetterbohrloch von der 1. Ebene in die Strecke 281 auf der 2. Ebene. Es handelt sich dabei um die siebte von sieben Bohrungen.
     
  • Ein Dienstleister hat die Medienbohrung von der 1. Ebene in die Strecke 285 auf der 2. Ebene abgeschlossen. Hier werden für den Endlagerbetrieb Signalkabel eingezogen.
     

Im Gespräch

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über das Endlager Konrad informieren und mit uns ins Gespräch kommen.

Darüber hinaus tauschen wir uns mit Fachleuten und Vertretern aus Politik und Gesellschaft aus und lassen diese Rückmeldungen in unsere Arbeit einfließen.

  • Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bleiben die Besichtigungen unter Tage weiterhin ausgesetzt. Die Infostelle bietet Virtual-Reality-Rundgänge (VR) an, mit denen sich Interessierte einen Einblick der Situation unter Tage verschaffen können. Die 360-Grad-Panoramen können auch von zuhause aus angeschaut werden: www.einblicke.de/konrad (externer Link)
     
  • Die Infostelle bietet derzeit nach Voranmeldung Online-Vorträge an.
     
  • Die Infostelle ist zurzeit von Mittwoch bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr und nach Voranmeldung geöffnet. Es gilt die 2G+-Regel und Besucher*innen müssen FFP2- Masken tragen.
     
  • Die BGE veröffentlicht ein neues Konrad-Einblicke-Magazin mit dem Titel: „Endlager Konrad – Bald fertig“ (externer Link)
     
  • Die Infostelle organisiert am 2. Dezember eine digitale Einführungsveranstaltung zum Endlager Konrad.
     

Einblick

Mitarbeiter erwerben den Drohnenführerschein


Kurzer Blick auf die Wetterdaten: Die Windstärke erreicht mit rund 15 Kilometern pro Stunde Stufe 3 auf der Beaufortskala. Das entspricht einer schwachen Brise. Der General Aviation Forecast – die Flugwettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes für die Allgemeine Luftfahrt – sagt für den späten Vormittag eine Bodensichtweite von fünf Kilometern und die Wolkenuntergrenze bei 500 Fuß, circa 150 Meter, voraus. Die Daten versprechen nicht unbedingt perfektes Flugwetter, aber das Aufsteigen einer Drohne ist dennoch sicher möglich.

Geeignetes Flugwetter ist an diesem Freitag Anfang November für drei Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation die Voraussetzung für den Erwerb des Fernpilotenzeugnisses der Kategorie A2 – auch „großer EU-Drohnenführerschein“ genannt. Inhaber des Führerscheins dürfen Drohnen fliegen, die eine höchstzulässige Startmasse von 500 Gramm bis maximal zwei Kilogramm besitzen. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen die Piloten mit diesen Drohnen bis zu fünf Meter an Personen heranfliegen. Zukünftige Fernpilot*innen müssen eine theoretische Prüfung bestehen und eine Selbsterklärung über ein praktisches Selbststudium mit dem eigenen Fluggerät abgeben.

Beides absolvierten die Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit in einer Weiterbildung bei einer vom Luftfahrtbundesamt zertifizierten Prüfstelle. Hierfür haben sie im Vorfeld des Flugtages folgende theoretische Inhalte gelernt:

  • Luftrecht
  • Flugleistungen von unbemannten Luftfahrzeugen
  • Meteorologie
  • technische und betriebliche Minderung von Risiken am Boden

In der Praxis durchleben die Teilnehmer einen normalen Flugtag – von der Vorflugkontrolle der Drohne über die elementaren Flugmanöver bis zur Einsatznachbesprechung.

Am frühen Nachmittag folgt die theoretischen Prüfung. Nach rund 60 Minuten dann die Erleichterung: Alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden. Den Abschluss des Flugtages bildet das Fliegen unter erschwerten Bedingungen. Hier wird etwa der Verlust des GPS-Signals simuliert. Die Fernpilot*in lernt nun, die Drohne auch ohne Positionsbestimmung kontrolliert zu fliegen. Drei Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation sind nach dieser Weiterbildungsmaßnahme qualifiziert, um mit der betriebseigenen Drohne Luftbilder von den Anlagen der BGE zu aufzunehmen

Über die Aktuellen Arbeiten

Mit der Übersicht zu den aktuellen Arbeiten bieten wir Ihnen einen regelmäßigen Überblick zu den wichtigsten Arbeiten und Meilensteinen im Endlager Konrad. Die Arbeiten sind den wesentlichen Projekten zugeordnet, um den Fortschritt der einzelnen Projekte nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wir bitten zu beachten, dass nicht alle Arbeiten, die täglich über und unter Tage stattfinden, an dieser Stelle dokumentiert werden können. Bei Bedarf steht Ihnen das Team der Info Konrad gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.