Für die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II muss eine spezielle Bergetechnik entwickelt werden. Die BGE hat den Auftrag dafür nun vergeben.
Wanderwege in der Asse nach 3D-Seismik fertig saniert
Alle Wanderwege in der Asse, die im Rahmen der 3D-Vermessung beschädigt wurden, sind jetzt wiederhergestellt. Die letzten Arbeiten erfolgten Ende September.
Über acht Jahre lang wurde der Untergrund für den Bau des Rückholbergwerks erkundet. Insgesamt sind dabei über und unter Tage elf Bohrungen entstanden. Jetzt sind die Bohrarbeiten beendet und werden ausgewertet.
Die Schädigungsprozesse schränken die Gebrauchstauglichkeit zunehmend ein und erfordern weitere Stabilisierungsmaßnahmen. Diese Einschätzungen wurden im Gebirgsbeobachtungsgespräch 2020 erörtert.
Meldepflichtiges Ereignis 001/2021 (aktualisiert am 02.07.2021)
Die Zutrittsmenge der Salzlösung in der Schachtanlage Asse II hat geschwankt und sich jetzt wieder stabilisiert. Die BGE hat das den Behörden gemeldet, da die Ursache noch nicht bekannt ist.
Gebirgsbeobachtungsgespräch zur Asse am 1. Juli 2021 im Livestream
Die BGE lädt ein zum diesjährigen Gebirgsbeobachtungsgespräch. Diskutiert werden die Ergebnisse der Geomonitoring-Programme der Asse des Jahres 2020. Der Fachworkshop wird live auf YouTube übertragen.
Meldepflichtiges Ereignis nach ABVO (Bergverordnung)
Bei Schachtarbeiten ist ein Gegenstand im Schacht abgestürzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Reparaturen sind bereits erfolgt. Die Behörden sind über das meldepflichtige Ereignis informiert.
Südwestlich der Schachtanlage startete am Wochenende die Erkundungsbohrung R 11. Sie soll Erkenntnisse zum Übergangsbereich zwischen Deckgebirge und Salzgestein an der Südflanke des Salzstocks liefern.