Die Frage allerdings, wo und wie der Müll sicher gelagert und bearbeitet werden kann, ist auch für diejenigen Einsender*innen entscheidend, die für eine Rückholung sind. Astrid Meier aus Evessen etwa schreibt: „Wann gibt es endlich einen Standort für radioaktiven Müll? Die Zeit läuft uns davon! Wird damit gespielt, dann spielt man mit der Zukunft von Generationen.“ Bis dahin pochen viele Anwohner*innen auf ein transparentes Vorgehen, verbunden mit ehrlichen und lückenlosen Informationen für die Öffentlichkeit. „Politik, Wirtschaft und Gemeinde sowie Behörde könnten einmal mehr zeigen, wie professionell sie jetzt damit umgehen können“, findet etwa Felix Kroll aus Königslutter.
Mehr noch: „Die Asse ist eine Riesenchance, Wissen und Erfahrung zu sammeln, wie unbekannte/unerforschte Projekte MIT der Bevölkerung zusammen positiv abgewickelt werden könnten“, schreibt der Braunschweiger Heinz Brandt. Monika Voigt aus Helmstedt setzt darauf, dass dabei dauerhaft Arbeitsplätze entstehen. Und Hans-Dieter Reuter aus Braunschweig bringt noch ein Lob an: „Ich möchte allen, die sich beteiligen und engagieren, meine allergrößte Hochachtung zum Ausdruck bringen. Ohne sie wäre unsere Region um ein Vielfaches ärmer!“