Um die Stabilität des Bergwerks zu überwachen, sind regelmäßig Expert*innen aus den Bereichen Geotechnik, Geologie, Geophysik und Markscheiderei (untertägige Vermesser) aus der Abteilung Geoinformation der BGE im Einsatz.
Mit Spannungsmonitoringstationen lassen sich der Spannungs- und Verformungszustand des Gebirges erfassen. Die Messungen zeigen weiterhin große Spannungsdifferenzen, die das Tragsystem im Baufeld an der Südflanke weiter schädigen. Erkennbar ist gleichzeitig die beginnende Stützwirkung durch die fortlaufende Verfüllung von Hohlräumen. Die Stabilisierungsmaßnahmen zeigen also Wirkung und sollten fortgeführt werden, so die Expert*innen.
Schädigungsprozesse im Tragsystem und im Umfeld werden auch durch ein Netz von Mikroseismik-Stationen überwacht. Diese zeichnen Rissbildungen im Gestein auf. Auch anhand dieser Daten können Stabilisierungsmaßnahmen zielgerichtet geplant und umgesetzt werden.