Um die Sicherheit der Barriere in dem Gebirgsbereich zu gewährleisten, verfüllten die Bergleute von unten nach oben insgesamt 27 Abbaukammern mit 935.000 Kubikmetern Salzbeton – rund 120.000 Fahrmischer-Ladungen. Dadurch wurde das Salzgestein zwischen den Kammern, den sogenannten Schweben, stabilisiert.
Ein eigens dafür errichtetes Betonmischwerk stellte den Salzbeton auf dem Betriebsgelände her. Auf einer Strecke von bis zu vier Kilometern beförderten eine Pumpanlage und Rohrleitungen den Salzbeton nach unter Tage. Um die Abbaukammern vollständig verfüllen zu können, wurden unter Tage die Zugangsbereiche verschlossen. Je nach Größe der Zugänge errichteten die Bergleute Dämme aus Holzschalungen, mit Beton gefüllten Stützschläuchen oder auch Salzhaufwerk.
Die Verfüllung fand im Zweischichtbetrieb statt. So konnten in einem Monat circa 11.000 Kubikmeter Salzbeton verbaut werden. Am 24. Februar 2011 wurde die letzte Abbaukammer, Abbau 4s, mit 140.067,50 Kubikmetern Salzbeton vollständig verfüllt und die bGZ beendet. Der Salzbeton für die bGZ-Maßnahme wurde vor Ort in einer Mischanlage hergestellt.