BGE

BGE im Dialog – sechs Events und mehr als 2.500 Gespräche

15. Juli 2026: Der Juni 2026 stand für die BGE ganz im Zeichen des Dialogs. Mit Informationsständen, Exponaten und Hunderten Gesprächen war die BGE bei mehreren Großveranstaltungen vertreten.

Großveranstaltungen sind für die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) eine Chance, ins Gespräch zu kommen. Im Juni 2026 war die BGE jedes Wochenende auf Achse, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die in ihrem Alltag eher nichts mit der Endlagerung von Atommüll zu tun haben. Die Bilanz fällt durchweg positiv aus:

Interschutz Hannover

Auf der weltweit führenden Fachmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz präsentierte die BGE ihre Arbeit einem fachkundigen Publikum. Dabei zeigten die Werk- und Grubenwehren der Bergwerke Asse, Konrad und Morsleben welche Herausforderungen im Rettungswesen ihnen über und unter Tage begegnen. Während der Messe haben die BGE-Kolleg*innen rund 500 Gespräche mit Einsatzkräften und Interessierten geführt.  Das Hauptthema: Sicherheit bei der Ausführung der Aufgaben der BGE.

Tomorrow Labs Magdeburg

Bei den Tomorrow Labs in Magdeburg nutzte die BGE die Gelegenheit, mit Innovationsinteressierten, Studierenden und Fachkräften über Zukunftsthemen ins Gespräch zu kommen. Vor Ort wurden dabei rund 350 offene Gespräche mit den Besucher*innen am BGE-Stand geführt. Häufig wurden Fragen zur Standortauswahl gestellt, aber auch die Endlagerung im Allgemeinen wurde beispielsweise mit einer Schülerin vertieft, welche die Thematik bereits in der Schule hatte. Da waren aber Fragen offengeblieben.

Umweltfestival Berlin

Mitten in der Hauptstadt informierte die BGE beim jährlich stattfindenden Umweltfestival über die Endlagersuche und den verantwortungsvollen Umgang mit radioaktiven Abfällen. Rund 240 Gespräche vor allem über den Stand der Endlagersuche für die hochradioaktiven Abfälle sind es geworden. Die häufigste Frage: „Warum wird der Atommüll nicht nach Bayern gebracht? Da will der Ministerpräsident doch sogar neue Atomkraftwerke.“ Es wurden aber auch Zweifel an der Entsorgungsstrategie im tiefen Untergrund geäußert, oder Sorgen, dass es am Ende „doch wieder eine schwache ländliche Region erwischt“. Das Standortauswahlgesetz, als die Rechtsgrundlage für die Endlagersuche, verlangt von der BGE, den Standort mit der bestmöglichen Sicherheit zu finden - für eine Million Jahre. Diesen Anspruch fanden einige der Gesprächspartner*innen zu hoch.

Tag der Niedersachsen

Auf der Umweltmeile des Tags der Niedersachsen in Braunschweig war die BGE mit einem eigenen Informationsstand vertreten und erreichte zahlreiche Bürger*innen aus der Region und dem ganzen Land. Insbesondere nachgefragt waren die regional nahen Projekte der BGE wie die Schachtanlage Asse oder das Endlager Konrad. Aber auch der aktuelle Stand zur Suche nach einem Standort für hochradioaktive Abfälle war vor Ort von hohem Interesse. Obwohl es regnerisch und eher kühl war, kamen mehr als 1.300 Gespräche zustande. 

Tag der offenen Tür im Bundesumweltministerium

Beim Tag der offenen Tür der Bunderegierung im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit stellte die BGE gemeinsam mit der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung und dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) sowie dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vor. Im direkten Dialog interessierten sich rund 150 Gäste vor allem für den Stand der Endlagersuche. Besonderes Interesse gab es daran, wie der sicherste Standort gefunden werden soll, und ob das denn am Ende auch durchsetzbar sein wird.

IdeenExpo Hannover

Auf Europas größtem Jugendevent für Technik und Naturwissenschaften begeisterte die BGE junge Menschen für geologische, technische und naturwissenschaftliche Themen. Am BGE-Stand konnten sich die Besucher*innen der Herausforderung einer elektrischen Schaltung auf einem sogenannten Steckbrett stellen, sich mittels Fotobox unter Tage fotografieren lassen oder die Flugbahn winziger Teilchen ionisierender Strahlung in der Diffusions-Nebelkammer verfolgen. Die BGE hat bei dieser Veranstaltung vor allem Schüler*innen erreicht. Diese fragten unter anderem, wie die BGE die Endlagerung handhabt, oder warum die radioaktiven Abfälle nicht über der Erde endgelagert werden. Insgesamt informierten sich über die neun Veranstaltungstage hinweg rund 8.000 Interessierte am BGE-Stand.

Ob Fachmesse, Umweltfestival oder Bildungsveranstaltung – wir haben auf den Veranstaltungen zahlreiche Menschen erreicht und sind mit ihnen ins Gespräch gekommen. Für uns ist der direkte Dialog mit der Öffentlichkeit besonders wertvoll, weil sich aus dem Feedback immer Verbesserungsmöglichkeiten für die Angebote der BGE ableiten lassen.