Aktuelle Arbeiten - Schachtanlage Asse II

Übersicht über die wesentlichen Arbeiten in der Kalenderwoche 41/2018

Stabilisierung und Notfallplanung

Die Rückholung kann nur in einem langfristig stabilen Bergwerk erfolgen. Zudem müssen Vorbereitungen für einen möglichen Notfall getroffen werden.

  • Auf der 490-Meter-Ebene (Sohle) wird der südliche Streckenteil des ehemaligen Auslaugversuchsfelds mit Beton (Sorelbeton) verfüllt.
  • Im Abbau 4 auf der 490-Meter-Ebene wird an der Südwand (Südstoß) des Abbaus über die gesamte Länge ein Stützbauwerk aus Beton errichtet.
  • Vor Abbau 3 auf der 574-Meter-Ebene werden die Zugänge mit Beton verschlossen.
  • Ausgehend von der 725-Meter-Ebene werden Befüllbohrungen in den östlichen Teil der ersten südlichen Richtstrecke nach Westen auf der 750-Meter-Ebene erstellt. Der Bereich soll mit Beton verfüllt werden.

Lösungsmanagement

Im Bergwerk werden aktuell täglich rund 12,5 Kubikmeter Salzlösung aufgefangen. Das Lösungsmanagement regelt den Umgang mit diesen Lösungen.

  • Im ehemaligen Auslaugversuchsfeld auf der 490-Meter-Ebene werden Speicherbecken zur Zwischenspeicherung von Lösungen errichtet. Zuvor werden die notwendigen Fundamente erstellt.
  • Im Grubentiefsten wird die Verwertung nicht freigabefähiger Lösung zur Herstellung von Beton vorbereitet. Eine mobile Baustoffanlage zur Betonherstellung wird eingerichtet.

Rückholungsbergwerk und Schacht Asse 5

Für die Rückholung müssen neue Infrastrukturräume und Zugänge zum bestehenden Bergwerk sowie ein Bergungsschacht (Schacht Asse 5) errichtet werden.

  • Im äußersten Osten der 700-Meter-Ebene wird das Standrohr eingesetzt und mit Spezialmörtel verpresst.

Im Gespräch

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über die Schachtanlage Asse II informieren und mit uns ins Gespräch kommen. Darüber hinaus tauschen wir uns mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fachlich aus und lassen diese Rückmeldungen in unsere Arbeit einfließen.

  • Am 10. Oktober besucht ein südkoreanisches Filmteam die Schachtanlage Asse II.

Einblick

Im Grubentiefsten sollen geringe Mengen kontaminierte Lösungen aus der Schachtanlage Asse II zu Beton verarbeitet werden. Die entsprechenden Genehmigungen der Aufsichtsbehörden liegen hierfür vor. In den Lösungen ist hauptsächlich Tritium (Halbwertszeit: 12,3 Jahre) und Cäsium-137 (Halbwertszeit: 30 Jahre) zu finden. Da die Radionuklide in einem Feststoff gebunden werden, ist aufgrund dieser vergleichsweise geringen Halbwertszeiten auch für den Fall eines Absaufens des Bergwerks eine Freisetzung in relevantem Maße ausgeschlossen. Hier zu sehen ist die Baustoffanlage, mit der der Sorelbeton hergestellt werden soll.

Aufgenommen im Oktober 2018

Im Grubentiefsten sollen geringe Mengen kontaminierte Lösungen aus der Schachtanlage Asse II zu Beton verarbeitet werden. Die entsprechenden Genehmigungen der Aufsichtsbehörden liegen hierfür vor. In den Lösungen ist hauptsächlich Tritium (Halbwertszeit: 12,3 Jahre) und Cäsium-137 (Halbwertszeit: 30 Jahre) zu finden. Da die Radionuklide in einem Feststoff gebunden werden, ist aufgrund dieser vergleichsweise geringen Halbwertszeiten auch für den Fall eines Absaufens des Bergwerks eine Freisetzung in relevantem Maße ausgeschlossen. Hier zu sehen ist die Baustoffanlage, mit der der Sorelbeton hergestellt werden soll.

Über die Aktuellen Arbeiten

Mit der Übersicht zu den aktuellen Arbeiten bieten wir Ihnen einen regelmäßigen Überblick zu den wichtigsten Arbeiten und Meilensteinen in der Schachtanlage Asse II. Die Arbeiten sind den wesentlichen Projekten zugeordnet, um den Fortschritt der einzelnen Projekte nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wir bitten zu beachten, dass nicht alle Arbeiten, die täglich über und unter Tage stattfinden, an dieser Stelle dokumentiert werden können. Bei Bedarf steht Ihnen das Team der Infostelle Asse gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.