Einblicke: Was reizt Sie am Projekt Konrad?
Dr. Tobias Schnabel: Durch meine Mitarbeit an diesem Projekt trage ich aktiv dazu bei, dass der Strahlenschutz bei der Endlagerung radioaktiver Stoffe in meiner Heimatregion sicher und rechtskonform erfolgt.
Einblicke: Was sind Ihre konkreten Aufgaben?
Dr. Tobias Schnabel: Meine Aufgabe ist die Sicherstellung des Strahlenschutzes während des Aufbaus und der Einlagerung im Endlager Konrad. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Schutz der Mitarbeitenden und der Anwohnenden der Region angrenzend an das Endlager. Konkret bedeutet dies, dafür Sorge zu tragen, dass alle Vorschriften und Gesetze eingehalten werden, die einen sicheren Betrieb gewährleisten.
Einblicke: Die Arbeit im Projekt Konrad stellt für mich…
Dr. Tobias Schnabel: ...eine einzigartige technische und logistische Herausforderung in Deutschland dar. Es ist ein großes Privileg, die Chance zu haben, mich bei diesem wichtigen Projekt einbringen zu können und es aktiv mitzugestalten.
Einblicke: Welche Berührungspunkte hatten Sie mit dem Thema, bevor Sie zur BGE gekommen sind?
Dr. Tobias Schnabel: Ich habe meine Kindheit in einem der sogenannten „Kanaldörfer“ verbracht, daher ist das Projekt Konrad für mich weit mehr als nur ein Arbeitsplatz. Da das geplante Endlager also sprichwörtlich direkt vor meiner Haustür lag und ich mit dem Blick auf den Förderturm aufgewachsen bin, war es immer ein Thema, sei es in Alltagsgesprächen oder später bei meiner Berufswahl.