Aktuelle Arbeiten - Endlager Morsleben

Übersicht über die wesentlichen Arbeiten in den Kalenderwochen 1 und 2/2018

Sichere Stilllegung des Endlagers

Die BGE muss die Funktionalität von Stilllegungsmaßnahmen aufzeigen. Für die Optimierung von  Planungsunterlagen müssen Untersuchungen durchgeführt werden.

  • Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt Messungen auf der 3. Ebene des Bergwerks durch. Sie ermöglichen eine genauere Beschreibung des geologischen Modells. Die Messungen finden mit Hilfe elektromagnetischer Wellen (EMR-Messungen) statt.
  • Ein Ingenieursbüro führt im Norden des Bergwerks (Schachtanlage Marie) Messungen durch. Dabei wird in Bohrlöchern die Durchlässigkeit des Gebirges (Permeabilität) gemessen. Ziel ist es, mögliche Standorte für Abdichtbauwerke im Bereich einer Lösungszutrittsstelle (Lager H) zu bestimmen.

Gewährleistung der Betriebssicherheit

Bergleute müssen das Endlager nach Berg- und Atomrecht betreiben.


  • Auf dem Betriebsgelände Bartensleben wird damit begonnen, das Kanalnetz für Schmutz- und Regenwasser zu erneuern. Das Leitungsnetz stammt aus den 1960er und 1970er Jahren. Eine Kamerabefahrung hat gezeigt, dass die Erneuerung notwendig ist.
  • Im Schacht Bartensleben wird damit begonnen, nicht mehr benötigte Rohrleitungen auszubauen. Die Rohrleitungen dienten zwischen 2003 und 2011 zum Transport von Salzbeton nach unter Tage.

Erhalt der Stilllegungsfähigkeit und Optimierung des Betriebes

Mittel- bis langfristig muss die BGE die Stilllegungsfähigkeit des Endlagers erhalten und den Betrieb optimieren.

  • Im Norden des Bergwerks (Schachtanlage Marie) wird der Nachschnitt einer Strecke vorbereitet. Ziel ist es, die Infrastruktur und Zugänglichkeit dieses entlegenen Teils des Bergwerks zu verbessern. Langfristig soll eine Lösungszutrittsstelle (Lager H) dauerhaft gesichert werden.

Einblick

Das Dammtor zur Lösungszutrittsstelle im so genannten Lager H stammt aus den 1920er Jahren.

Aufgenommen im November 2017

Das Dammtor zur Lösungszutrittsstelle im so genannten Lager H stammt aus den 1920er Jahren. Es wird damals errichtet, um das Lager H im Falle eines technisch nicht mehr beherrschbaren Lösungszutritts vom Rest des Grubengebäudes zu trennen. Im Zuge der Stilllegung des Endlagers ist geplant, den Bereich mit neuen Abdichtbauwerken auszustatten. Die Zutrittsstelle wird so langfristig sicher vom Rest der Grube getrennt.

Über die Aktuellen Arbeiten

Mit der Übersicht zu den aktuellen Arbeiten bieten wir Ihnen einen regelmäßigen Überblick zu den wichtigsten Arbeiten und Meilensteinen im Endlager Morsleben. Die Arbeiten sind den wesentlichen Projekten zugeordnet, um den Fortschritt der einzelnen Projekte nachvollziehbar zu dokumentieren.

Wir bitten zu beachten, dass nicht alle Arbeiten, die täglich über und unter Tage stattfinden, an dieser Stelle dokumentiert werden können. Bei Bedarf steht Ihnen das Team der Infostelle Morsleben gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.