Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) veröffentlicht heute letztmalig einen aktuellen Arbeitsstand zur Endlagersuche, bevor Ende nächsten Jahres die Standortregionen für die Erkundung vorgeschlagen werden. Mit dem aktuellen Arbeitsstand reduziert die BGE die Fläche, die sie im Standortauswahlverfahren weiter betrachtet, auf weniger als fünf Prozent des Bundesgebietes. Im Jahr 2025 waren noch etwa 25 Prozent der Fläche Deutschlands im Rennen. Die weiter betrachteten Gebiete befinden sich sowohl in Süddeutschland als auch in Ostdeutschland sowie im Norden und Nordwesten Deutschlands. Ziel der Endlagersuche ist es, den Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für das Endlager für hochradioaktive Abfälle zu ermitteln.
Iris Graffunder, Vorsitzende der Geschäftsführung der BGE, sagt: „Mit dem Fortschritt in diesem Jahr stellt die BGE den Zeitplan bei der hochkomplexen, wissenschaftsbasierten Endlagersuche sicher. Wir werden die Flächen bis Ende 2027 weiter einengen, bis nur noch wenige Standortregionen im Rennen sind, die wir für die Erkundung vorschlagen. Die heutige Veröffentlichung schafft zugleich frühzeitige Transparenz für die Menschen in Deutschland.“
Für die Beurteilung der Wirtsgesteine haben die BGE-Expert*innen Millionen geologischer Datensätze über den Untergrund Deutschlands ausgewertet. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem laufenden Standortauswahlverfahren einen hervorragenden Standort für die hochradioaktiven Abfälle in Deutschland finden werden“, sagt Iris Graffunder.